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Kultur

Spontane Art Nouveau

Von der Kunst der großen Herrscher bis zum Allltag der Amerikaner: In der internationale Kunstszene stellen wir diesmal große Prunkstücke, spontane Malerei, "Art Nouveau" und fast Vergessenes vor.

Ernst Ludwig Kirchner: Selbstbildnis mit Mädchen, (1914/1915), Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Ernst Ludwig Kirchner: Selbstbildnis mit Mädchen, (1914/1915)

Die habsburgischen Medaillen waren bis zum Ende der Monarchie ein wichtiges Medium herrschaftlicher Repräsentation. Als prunkvolle Porträt- und Schaustücke eigneten sie sich ideal dafür, Aufschluss über die Persönlichkeit des Dargestellten zu geben. Neben ihrem rein künstlerischen Aspekt bilden sie daher eine wertvolle historische Quelle. Das Kunsthistorische Museum in Wien zeigt nun insgesamt 250 Medaillen, wobei sich die Auswahl auf die als Kaiser regierenden Habsburger konzentriert. Auch wird in der Schau die Entwicklung und die Herstellung der Medaillen dokumentiert. Die Ausstellung "Glanz des Hauses Habsburg" ist noch bis zum 28. Februar 2010 zu sehen.

Hochzeitsguldiner (zur Erinnerung an die Vermählung von 1477) Stempelschneider: Ulrich Ursentaler der Ältere, Münzstätte Hall in Tirol, 1479 Gold Wien, Kunsthistorisches Museum, Münzkabinett

Habsburgische Macht auf Talern

Große Kirchner-Schau im Salzburg Museum

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) widmet das Museum der Moderne (MdM) in Salzburg eine große Schau. Es ist die erste Einzelausstellung für den Expressionisten in einem österreichischen Museum. Von 31. Oktober bis 14. Februar werden im Haupthaus des MdM auf dem Mönchsberg 130 Ölbilder, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotos des Künstlers gezeigt. Die Kuratoren haben die Werke von 49 internationalen Leihgebern aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Amerika zusammengetragen.

Ernst Ludwig Kirchner: Liegender Akt vor Spiegel, (1909-10), Brücke-Museum Berlin

Ernst Ludwig Kirchner: Liegender Akt vor Spiegel, (1909-10), Brücke-Museum Berlin

Met-Museum zeigt amerikanische Geschichten in Öl

Zwischen der Amerikanischen Revolution und dem Ersten Weltkrieg wurde aus einer losen Ansammlung britischer Kolonien die Vereinigten Staaten von Amerika. Wie sich der Alltag der Menschen und die sozialen Muster in diesen Zeiten veränderten, zeigt das Metropolitan Museum of Art in seiner Ausstellung "American Stories: Paintings of Everyday Life, 1765-1915". Präsentiert werden Gemälde von bekannten und unbekannten amerikanischen Künstlern wie John Singleton Copley, Winslow Homer, Thomas Eakins, John Singer Sargent, Mary Cassatt, William Merritt Chase, John Sloan und George Bellows. Die Ausstellung ist bis zum 24. Januar zu sehen.

American Stories: Paintings of Everyday Life, 1765–1915. The Metropolitan Museum of Art. October 12, 2009–January 24, 2010 *** George Caleb Bingham, 1811–1879, The Jolly Flatboatmen, 1846 Manoogian Collection

George Caleb Bingham, 1811–1879, The Jolly Flatboatmen, 1846 Manoogian Collection

Grenoble zeigt Chaissac-Ausstellung mit 200 Werken

Gaston Chaissac gehört mit seiner naiven und spontanen Malerei zu den eigenwilligsten Künstlern Frankreichs. "Rustikaler Dichter und moderner Maler" heißt die Ausstellung im Kunstmuseum von Grenoble, die bis zum 31. Januar rund 200 Werke des französischen Zeichners, Malers, Bildhauers und Schriftstellers (1910-1964) vereint. Die Arbeiten decken die Schaffensphase von 1936 bis 1964 ab und zeigen seine ersten Strichmännchen-Zeichnungen sowie in den letzten Jahren entstandene riesige Papiercollagen.

Gaston Chaissac: Poète rustique et peintre moderne (1962)

Gaston Chaissac: Poète rustique et peintre moderne (1962)

Orsay-Museum: Renaissance des Jugendstils

Seine Blütezeit erlebte die "Art Nouveau", der Jugendstil, um die vorletzte Jahrhundertwende. Erst vierzig Jahre später entdeckte man die Stilform mit ihrer ganz eigenen Ornamentik wieder - vor allem im Bereich Design und Grafik. Unter dem Titel "Art Nouveau Revival" zeigt das Pariser Orsay-Museum mehr als 100 Exponate, darunter vor allem Plakate und Möbel, die sich von dem Stil des Fin de siècle und Künstlern wie Emile Gallé Carlo Bugatti und Alfons Mucha haben beeinflussen lassen. Die Ausstellung läuft bis zum 4. Februar.

dpa/Elena Singer

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