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Lebensart

Spinosaurus und T-Rex: Stars in Berlin

Das Berliner Naturkundemuseum verwandelt sich in einen "Jurassic Park": Neben dem Giganten Tyrannosaurus Rex steht dort jetzt auch ein Spinosaurus. Nicht nur ihre Skelette sind für Dinosaurier-Fans spannend.

Obwohl seit Millionen Jahren ausgestorben, erfreuen sie sich größter Beliebheit: Dinos haben überall Fans. Im Kino, in Computerspielen, in Zeichentrickserien. Gründe, Dinos zu lieben, gibt es mindestens zehn.

1. Sie sind so mutterseelenallein wie Littlefoot

In dem berühmten Zeichentrickfilm "In einem Land vor unserer Zeit" eroberten Dinokinder 1988 die Herzen von Millionen Fans. Produziert in den Entertainment Studios von Steven Spielberg bestehen der mutige kleine Dinosaurier "Littlefoot" und seine vierbeinigen Freunde gefährliche Abenteuer auf dem Weg zum "Großen Tal", wo es noch Bäume und Wasser für Dinos gibt.

Filmstilll aus: In einem Land vor unserer Zeit

Teenager-Dinos aus dem "Großen Tal" langweilen sich zu Tode. Filmstilll aus: In einem Land vor unserer Zeit

Die Kinobesucher zitterten und weinten mit den Abenteurern, doch natürlich gab es ein Happy End. Dreizehn Folgen wurden gedreht und danach wusste jedes Kind, was ein Stegosaurus ist.

2. Sie sind perfekte Haustiere

Die Familie Feuerstein alias The Flintstones lebt glücklich und zufrieden in Steintal. Fred und Wilma Feuerstein und ihre Tochter Peebles sind mit Betty und Barney Geröllheimer und ihrem Sohn Bamm-Bamm befreundet. Und als Steinzeitfamilie, die etwas auf sich hält, haben die Feuersteins natürlich einen Hausdinosaurier: den tolpatschigen Dino.

Familie Feuerstein mit ihrem Dino: Yabby Dabba Du

Familie Feuerstein mit ihrem Dino: Yabby Dabba Du

3. Sie sind so niedlich wie "Urmel aus dem Eis"

In Deutschland schlüpfte der erste medienwirksame Dinosaurier 1969 aus einem Ei, das das Meer an Land gespült hatte – auf der Fernsehbühne der Augsburger Puppenkiste. Das "Urmel aus dem Eis" war geboren und trieb von nun an auf der Insel Titiwu seine Späßchen mit den Inselbewohnern, als da wären: Professor Habakuk Tibatong und Tim Tintenklecks nebst Wutz dem Hausschwein, Waran aus der Muschel und Schusch, der Schuhschnabel. Seit 2006 ist der kleine grüne Dino das offizielle Maskottchen der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

4. Sie können gut singen

Für die allerkleinsten Zuschauer gab es im Fernsehen seit 1987 einen riesigen, kuscheligen Dino aus Plüsch: Barney. Er wurde zum Lieblingskuscheltier und freundlich-tapsigen Held der Kindersachgeschichten, mit denen Kiddies im Studio singend und tanzend verschiedene Themen erklärt wurden. "Ich mag dich, du magst mich..." ist bis heute ein Kinderlied-Klassiker, der millionenfach gesungen und gespielt wurde.

Barney und seine Freunde, Filmstill aus dem gleichnamigen RTL-Kinderfilm

Barney und seine Freunde

5. Sie sind mit Miss Piggy und Kermit verwandt

Das Besondere an der Familienserie "Die Dinos" (1991 -1994), die in 65 Episoden im amerikanischen Fernsehen und später auch in Deutschland ausgestrahlt wurde, waren die lebensgroßen Dinofiguren - Ganzkörperpuppen, die sprechen konnten. Im Mittelpunkt stand der Dinosaurier Earl Sinclair, der mit seinen witzigen Dialogen große Popularität bei den Fernsehzuschauern bekam. Gefertigt war seine Figur, wie alle anderen Puppen auch, in der Werkstatt von Puppenspieler Jim Henson, der als Produzent und Emmy-Gewinner mit "Sesamstrasse" und der "Muppet Show" weltberühmt wurde. Dino Sinclair, Kermit, der Frosch und Miss Piggy stehen inzwischen im Museum.

6. Man kann sich so schön vor ihnen gruseln

Zeichnung des Dreadnoughtus

Zeichnung des Dreadnoughtus

Der Jurassic-Hype begann 1993, als Starregisseur Steven Spielberg die Dinos mit technischen Spezialeffekten wieder auferstehen ließ. Der Plot ist schnell erzählt: Eine in Bernstein eingeschlossene Steckmücke hatte kurz vor ihrem Ende noch mal vollgetankt – das Blut eines Sauriers. Mit der darin befindlichen DNA gelingt es Wissenschaftlern, die vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Reptilien neu zu erschaffen. Sie leben auf einer Insel in einer Art zoologischem Freizeitpark. Doch eines Tages gibt es Dino-Alarm. Alles gerät außer Kontrolle, die Urtiere machen sich selbstständig. Es gab drei Jurassic Park-Teile: alle absolute Publikumsrenner, die weltweit mehr als 1,9 Milliarden Dollar einspielten.

7. Man kann so schön mit ihnen spielen

Nach dem Erfolg der Hollywood-Blockbuster setzte ein wahrer Dino-Boom ein. Auch Spielzeugfabrikanten wollten von dem Hype profitieren: Es gab Saurier aus Plüsch zum Knuddeln, und es gab sie massenhaft in Plastik gegossen. Die Hersteller von elektronischen Spielen geben seit 25 Jahren ihr Bestes, um die Schreckgestalten des Urzeit möglichst realistisch und lebendig agieren zu lassen. Schon Vierjährige schaffen es, den Namen ihres Lieblingsdinos wie Pterodaktylus, Ankylosaurier, Ceratopsia oder Changyuraptor fehlerfrei auszusprechen.

8. Sie haben so beeindruckende Skelette

Das Skelett des Dinosauriers Giganotosaurus

Giganotosaurus steht in einem Museum in Rosenheim

Kaum hat sich die Gattung Homo sapiens an bestehende Arten und Typen der Vorzeitgeschöpfe gewöhnt, schon hat wieder irgendwo auf der Welt ein Paläontologe eine Schaufel tiefer gegraben und ein besonderes Exemplar entdeckt. So geschehen im Jahr 2009. Einen der größten und besterhaltenen Dinosaurier weltweit haben Forscher in Argentinien freigelegt – den Dreadnoughtus. Er war zwar Pflanzenfresser, erreichte dennoch eine Länge von 26 Meter und wog vermutlich rund 60 Tonnen. Das gefundene Exemplar starb vor rund 77 Millionen Jahren.

9. Man kann sie besuchen

Dinosauriermodell unter Fake-Felsen im Jurassic Park in Teheran

In Teheran dürfen sich die Iraner gruseln im Jurassic Park

Parks mit Dino-Nachbildungen sind in Mode. Dieser hier befindet sich im Iran. In der Nähe von Teheran. 2014 wurde er eröffnet und ist mit seinen 28 Nachbildungen ein Touristenhöhepunkt.

10. Sie kommen immer wieder ins Kino

Die Gerüchte, dass es eine weitere Fortsetzung des Kinoklassikers "Jurassic Park" geben würde, kursierten jahrelang im Netz. Jetzt konnten sich die deutschen Fans freuen: Am 11. Juni 2015 kam endlich der vierte Teil ins Kino: "Jurassic World". Kein Remake, sondern eine ganz neue Story, wie Produzent Frank Marshall bestätigt. Steven Spielberg ist mit im Produzentenboot, das Drehbuch stammt aus der Ideenschmiede der Erfolgsautoren Amanda Silver und Rick Jaffa ("Planet der Affen"). Diesmal erwecken ehrgeizige Wissenschaftler einen noch nie da gewesenen Dinosaurier zum Leben: "War wahrscheinlich keine gute Idee", kommentiert einer das Resultat.

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