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Made in Germany

Spielwiese für Anleger - Kindertagesstätten als Investitionsobjekt

Besonders in Großstädten ist die Nachfrage nach Betreungsplätzen riesig. Das entdecken immer mehr Anleger. Spezielle "Kita-Fonds" investieren in Kindertagesstätten. "Made in Germany" über Vorteile von privaten Investoren und über die Sorge, dass Kinderbetreuung zum Renditebringer werden könnte.

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Ab dem 1. August hat jedes Kind in Deutschland zwischen einem und drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Es wird genügend Plätze geben, das zumindest verkündete Familienministerin Kristina Schröder, die befürchtete Klagewelle wird es ihrer Ansicht nach nicht geben. Demnach werden im Laufe des kommenden Kita-Jahres 2013/14 mehr als 813.000 Betreuungsplätze geschaffen sein. Das Problem bleiben aber die Großstädte. Dort werden weit mehr Plätze benötigt als auf dem Land. Beim Ausbau der Plätze wollen nun Fondsgesellschaften in die Presche springen, sie sehen die Kindertagesstätten als lohnende Kapitalanlage. Ein Trend, der in Deutschland gerade am Anfang steht. Die Erziehungs-Gewerkschaft etwa erläutert uns ihre Bedenken: Müssen die Kitas möglichst viel Gewinn machen, wird an der Kinderbetreuung gespart? Steigen die Preise? Was passiert, wenn ein privater Kita-Fonds pleite geht? Dan Hirschfeld