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Blitzeis

Spiegelglatte Straßen sorgen für zahlreiche Unfälle

Nach Sturmflut und bitterkalten Temperaturen zeigt sich der Winter in vielen Teilen Deutschlands wieder mit aller Macht: Vor allem im Norden und Westen verwandelt Eisregen die Straßen in Rutschbahnen.

Deutschland Zahlreiche Unfälle nach arktischen Temperaturen und Blitzeis Iserlohn (picture alliance/dpa/Feuerwehr Iserlohn)

Die A46 bei Iserlohn wurde nach der Karambolage auf einer Strecke von rund zehn Kilometern vollständig gesperrt

Vor allem in Nordrhein-Westfalen kam es zu zahlreichen Unfällen. Bei einer Karambolage auf der eisglatten Autobahn 46 bei Iserlohn wurden mindestens sechs Menschen verletzt, darunter mehrere Kinder. Fünf Autos seien an dem Unfall beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Daneben seien noch eine Reihe weiterer Unfälle gemeldet worden. In amtlichen Unwetterwarnungen wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, Autofahrten zu vermeiden und im Haus zu bleiben.

Deutschland Zahlreiche Unfälle nach arktischen Temperaturen und Blitzeis (picture alliance/dpa/D. Reinhardt)

Eine Fußgängerin rappelt sich nach ihrem Sturz am Jungfernstieg in Hamburg wieder auf

Auch für Niedersachsen rief der Deutsche Wetterdienst (DWD) die höchsten Unwetter-Warnstufe aus. In Hannover wurde der Busverkehr wegen spiegelglatter Straßen eingestellt. Straßenbahnen führen auf einigen Linien mit Einschränkungen, teilten die Hannoverschen Verkehrsbetriebe via Facebook mit.

Auch im Norden glatt

In Hamburg waren schon am Mittag zahlreiche Fußgänger ausgerutscht und gestürzt. Die Feuerwehr der Hansestadt teilte am späten Samstagabend mit, dass zwischen 10 und 21 Uhr fast 400 wetterbedingte Einsätze angefallen seien. Es sei aber niemand lebensgefährlich verletzt worden.

Deutschland Zahlreiche Unfälle nach arktischen Temperaturen und Blitzeis (picture alliance/dpa/P. Steffen)

In Hannover fuhren zwar keine Busse mehr, aber ein paar Bahnen trotzten der Glätte

Laut DWD waren besonders der Norden und der Westen Deutschlands vom Eisregen betroffen. In Teilen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und des Saarlandes warnten Experten auch am späten Abend noch immer vor unwetterartigen Situationen.

Auch in den Niederlanden herrschte am Wochenende Glättechaos. Bei rund 330 Unfällen durch rutschige Straßen wurden mehrere Menschen verletzt. Ein Autofahrer kam ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Er sei nahe der Ortschaft IJzendoorn in der Provinz Gelderland mit seinem Wagen in einen Graben gestürzt.

rk/se (dpa)

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