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Amerika

Spekulationen um Beule unter Bushs Jackett

Eine mysteriöse Ausbuchtung unter dem Jackett von US-Präsident George W. Bush während der ersten Fernsehdebatte mit seinem Wahlkontrahenten John Kerry lässt in Washington die Gerüchteküche brodeln. Auf Internetseiten wird spekuliert, dass die auf Debatten-Videoaufzeichnungen deutlich sichtbare längliche Beule zwischen den Schulterblättern ein Sender gewesen sein könnte, der mit einem unsichtbaren Mini-Hörapparat in Bushs Ohr verbunden war. Auf diese Weise habe ein Berater dem Präsidenten möglicherweise zugeflüstert, was er auf Fragen zu antworten habe.

Das Weiße Haus und Bushs Wahlkampfmanager ignorierten die Gerüchte zunächst, aber reagierten dann doch, als seriöse US-Blätter und der Sender CNN am Wochenende über die Gerüchte berichteten. "Das ist doch lachhaft", sagte eine Wahlkampfmanagerin des Präsidenten. "Das war nichts anderes als eine Falte in der Jacke oder im Hemd darunter." Ein Sprecher des Weißen Hauses argwöhnte zunächst, die zuerst im Internet verbreiteten Bilder mit der verdächtigen Rückenansicht könnten eine böse Wahlkampf-Fabrikation von Bush-Gegnern sein. Dieser Verdacht wurde aber durch die Videos widerlegt. So griff denn auch der Sprecher auf die Falten-Version zurück.

Spötter wiesen unterdessen darauf hin, dass Bush - wäre es denn ein Sender gewesen - seinen Ohrflüsterer besser feuern sollte. Schließlich hätten Umfragen klar bestätigt, dass der Präsident die Debatte verloren habe.