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Fußball

Spannung pur im DFB-Pokal-Achtelfinale

Titelverteidiger Schalke und Mönchengladbach duellieren sich. Viertligist Holstein Kiel will als Underdog den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale schaffen. Die Vorschau auf die Partien vom Mittwoch:

Schalkes Spieler jubeln mit dem DFB-Pokal. Der FC Schalke 04 gewann 2010 zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (Foto: dapd)

Titelverteidiger Schalke ist in Mönchengladbach gefordert

Vier Duelle stehen noch aus im Achtelfinale des DFB-Vereinspokals. Die Toppartie am am Mittwoch (21.12.2011) steigt im Mönchengladbacher Borussia-Park. Für das Pokal-Duell gegen Titelverteidiger Schalke 04 ist seit Wochen kein Ticket mehr zu bekommen. Einen wirklichen Favoriten gibt es hier nicht.

Schalkes Benedikt Höwedes, Raul Gonzalez, Kyriakos Papadopoulos, and Jose Manuel Jurado (v. l.) feiern (Foto: AP)

Kapitän Höwedes (l.) warnt sein Team vor Mönchengladbach

Die Borussia ist die Überraschungself der Bundesliga-Hinrunde, und Schalke präsentiert sich zur Zeit mit seinem spanischen Top-Torschützen Raúl in bestechender Form. Entsprechend glaubt Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes an ein hartes Stück Arbeit: "Wir haben uns das Selbstvertrauen in den letzten Wochen so peu à peu erspielt. Wir möchten das natürlich auch gegen Mönchengladbach wieder auf dem Platz zeigen." Aber man wisse auch, dass Gladbach in diesem Jahr eine unheimlich starke Mannschaft sei, warnt Höwedes seine Mannschaftskameraden.

Duell ohne Favoriten in Stuttgart

Ein weiteres reines Erstliga-Duell steigt in Stuttgart: Der VfB empfängt den Hamburger SV. Es ist die Begegnung des Achten gegen den Tabellen-13. Auch hier sind die Chancen annähernd gleich verteilt, entsprechend betont VfB-Trainer Bruno Labbadia: "Ein Pokalspiel ist eine Riesenmöglichkeit. Und wir haben natürlich jetzt mit dem HSV eine Mannschaft vor der Brust, die einfach ebenbürtig ist. Da werden es Kleinigkeiten ausmachen."

Hertha BSC nach Babbel

Berlins Trainer Markus Babbel (r.) und Manager Michael Preetz sitzen auf der Hertha-Ersatzbank (Foto: dapd)

Berlins Manager Preetz (l.) bleibt, Trainer Babbel ging

In Berlin steht nach der Entlassung von Markus Babbel im Moment die Trainerfrage im Vordergrund. Doch die soll erst nach der Pokalpartie gegen den 1. FC Kaiserslautern beantwortet werden. Dort wird Co-Trainer Rainer Widmayer die Hertha betreuen. Davon völlig unbeeindruckt zeigt FCK-Coach Marco Kurz seinem Team den Weg auf: "Man hat doch ein wahnsinniges Endziel vor Augen: Endspiel in Berlin und das ist doch ein Traum. Natürlich gibt es größere Favoriten auf die Endspielteilnahme als den FCK. Aber wir wollen uns das nicht verbauen." Man wisse, dass es in Berlin sauschwer werde, aber man wisse auch, dass diese Mannschaft schlagbar sei, gibt sich Kurz kämpferisch.

Als einziger Underdog ist Holstein Kiel noch im Geschäft. Dort kennt die Euphorie vor der Partie gegen Mainz 05 keine Grenzen. Nach den Siegen über die Zweitligisten aus Cottbus und Duisburg soll beim Tabellen-Zweiten der Regionalliga Nord nun die nächste Überraschung her. Sollte das gelingen, wäre Kiel nach dem 1. FC Magdeburg erst der zweite Viertligist, der seit Bundesliga-Bestehen das DFB-Pokal-Viertelfinale erreicht.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Frank Wörner