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Musik

Spannung beim ersten Halbfinale

Zwei Final-Neulinge, Buhrufe für eine umstrittene Teilnehmernation und grünes Licht für den Favoriten - das erste Halbfinale des Eurovision Songcontests geizte nicht mit Höhepunkten.

Es heißt Abschied nehmen für Albanien, Belgien, Estland, Lettland, Moldawien und Portugal. Weiter mit im Rennen sind aber zehn andere, darunter Russland - sehr zum lautstarken Missfallen einiger Zuschauer. Erstmals mit dabei sind Montenegro und San Marino.

Ein großartiges Ergebnis insbesondere für Valentina Monetta. Nicht nur geht es erstmals für San Marino seit seinem Eintritt in den Wettbewerb im Jahr 2008 ins Finale, es bedeutet auch das Ende einer Durststrecke für Sängerin Monetta nach dem Scheitern im Halbfinale in den vergangenen zwei Jahren. Ihr Song "Vielleicht" wurde vom deutschen Eurovisions-Veteran Ralph Siegel produziert.

Aram Mp3 aus Armenien, als heißer Favorit für diesen Songcontest gehandelt, marschierte zum Finale am Samstag durch. Dort wird er dann auf die ebenfalls hoch im Kurs stehende Konkurrenz aus Schweden treffen: Sängerin Sanna Nielsen.

ESC Russland Performance 2014 mit den Tolmachevy-Schwestern

Während der Aufführung gab es Beifall, aber nachher Buhrufe als Russland sich für das Final qualifizierte

Der Osten im Fokus

Die 17-jährigen Zwillinge Tolmachevy aus Russland sind die jüngsten Teilnehmer im diesjährigen Wettbewerb. Musikalisch eher unspektakulär, standen sie mit ihrem Beitrag dennoch im Mittelpunkt.

Für einige war das Weiterkommen vorhersehbar aufgrund der charmanten und aufwendigen Performances auf einer schwingenden Schaukel. Wegen der russischen Ukraine-Politik und der jüngsten Anti-Homosexuellen-Gesetze in Russland hielten andere allerdings den Song für chancenlos. So wurde die Finalqualifikation mit Buhrufen aus dem Publikum quittiert.

Ebenso qualifizierte sich "Tick-Tock", der Beitrag der Ukraine von Mariya Yaremchuk. Sie sang unterstützt von einem Tänzer in einer Art Hamsterrad.

Die zehn nächsten Finalisten werden am Donnerstag im zweiten Halbfinale ermittelt. Dabei werden wohl die Songs aus Österreich von der bärtigen Travestiesängerin Conchita Wurst und die ansteckende Tanznummer von Freaky Fortune aus Griechenland im Mittelpunkt stehen.

LINK: http://www.dw.de/dw/article/0,,17616890,00.html

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