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Reise

Spanisches San-Fermín-Festival

Das Festival zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an. Vor allem junge Männer, die sich mit Sangria und Wein Mut antrinken, suchen in den Straßen Pamplonas den Nervenkitzel.

Im nordspanischen Pamplona haben sich bei der ersten Stierhatz des diesjährigen "Sanfermines"-Festes mehrere Läufer verletzt. Das Festival ist nach dem Heiligen Fermín benannt und wird seit dem 14. Jahrhundert gefeiert.

Bis kommenden Freitag werden täglich am frühen Vormittag jeweils sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Bullen und auch mehrere Leitochsen von Hunderten von Männern und auch einigen wenigen Frauen durch die engen Gassen in die Arena gejagt, wo sie am Abend getötet werden.

Bei den sogenannten Mutproben der waghalsigen Läufer über die 875 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende verletzt. Das letzte Todesopfer gab es im Jahr 2009.

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die weltberühmte Veranstaltung, die inzwischen auch in Spanien äußerst umstritten ist. Das Fest lockt dennoch Tausende Touristen aus aller Welt an, vor allem aus Europa, Australien und den USA. 

Neben der Stierhatz finden auch religiöse Prozessionen, zahlreiche Konzerte und Partys statt. Jeden Morgen um 08:00 Uhr beginnt das Stiertreiben mit je sechs Tieren und dauert nur wenige Minuten.

Das Festival ist unter anderem von Ernest Hemingway in seinem Roman "Fiesta" verewigt worden. 

is/ks (dpa, afp)