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Podcast Wirtschaft

Spanische Krisen-Gefühle (05.06.2012)

Ende mit der Krise - Europa feilt an der Zukunft der Währungsunion+++ Endlose Eitelkeit - Spanien möchte nicht unter den europäischen Rettungsschirm+++ Endlich weg - wie Kenia seinen Plastikmüll von der Straße bekommt.

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (05.06.2012 / mp3)

Ende dieses Monats kommen die Staats- und Regierungschefs einmal mehr in Brüssel zusammen. Wie immer wird dort über Auswege aus der europäischen Krise gesprochen. Eigentlich keine Neuigkeit, denn Brüsseler Krisengipfel konnte man in den letzten zwei Jahren viele erleben. Doch angesichts maroder spanischer Banken und Wahlen in Griechenland und einem eventuellem Austritt der Hellenen aus dem Euro, sind die Sorgen größer denn je. Und so machen sich vorab schon einige EU-Spitzenpolitiker Gedanken über die Zukunft der Währungsunion.

Spanische Gefühle in der Krise

Beim kommenden Gipfel wird Spanien sicherlich auch ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Denn das Land wartet momentan täglich mit neuen Hiobsbotschaften auf. Heute sagte der spanischen Finanzminister Cristóbal Montoro, dass die Märkte bei den derzeitigen Zinsen für Spanien nicht mehr zugänglich seien. Spanien wäre damit so pleite wie seine Banken. Es sei denn, das Land schlüpft unter den europäischen Rettungsschirm - doch noch weigern sich die Spanier die Hilfen anzunehmen.

Mit der Bluecard gegen Fachkräftemangel

Qualifizierte Fachkräfte sind in Deutschland heiß begehrt. Nach Schätzungen werden bereits 2025 mehr als drei Millionen davon fehlen - mit gravierenden Folgen für die Wirtschaft. Deshalb hat die Bundesregierung in einem Internetportal eine breit angelegte Werbeoffensive im In- und Ausland gestartet. Mit der sogenannten Bluecard sollen vor allem Fachkräfte im Ausland angeworben werden.

Kreative Ideen in Kenia

Im brasilianischen Rio de Janeiro treffen sich in zwei Wochen Staats- und Regierungschefs und viele Unterhändlern. Auf dem "Rio+20 Gipfel" soll vor allem über nachhaltiges und grünes Wirtschaften gesprochen werden. Das können wir auch haben sich zwei Kenianer in Nairobi gedacht und ein neues Recyclingunternehmen gegründet. Das schlägt direkt zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Müll kommt weg und neue Arbeitsplätze entstehen.


Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin

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