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Kultur

Spanische Dreiecke und indische Mixer

Spanische Objekte, soziale Kontraste aus Indien und der Ukraine und dann noch berühmte moderne Klassiker aus Paris: Unsere Ausstellungsempfehlungen für diese Woche.

Subodh Gupta Cosmic Battle, 2009-2010. bronze (Foto: artist)

Kontraste aus Indien: Werke von Subodh Gupta sind in Kiew zu bestaunen

Seine Gesundheit ist angeschlagen, seine Kreativität aber ungebrochen: Dies beweist der spanische Maler und Objektkünstler Antoni Tàpies mit einer Ausstellung in Barcelona, die 17 seiner neuesten Werke zeigt. Entstanden sind sie alle im vergangenen Sommer im Landhaus des 86-Jährigen in der katalanischen Provinz. Ein Highlight ist das großformatige Bild "Materia y bastidor" (Materie und Rahmen) mit einem Ausmaß von 2,5 mal 3,0 Metern. Geometrische Formen und Kreuze, die seit Jahrzehnten Tàpies' bevorzugte Stilmittel sind, tauchen auch in vielen der neuen Bilder auf. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 18. März in der Galerie seines Sohnes Toni.

Only one tiffin, 2008 (Foto: artist)

Küchenutensilien en block: Subodh Guptas Ausstellung "Faith Matters"

Indien trifft Ukraine

Die Künstler Subodh Gupta und Sergej Bratkow zeigen bis zum 21. März im Pinchuk ArtCenter in Kiew ihre aktuellen Arbeiten. Gupta ist vor allem für seine Installationen mit indischen Küchenutensilien bekannt. In dem 2006 im Stadtzentrum eröffneten Museum des ukrainischen Milliardärs Viktor Pinchuk präsentiert er unter dem Titel "Faith matters" auch vier Skulpturen, mit denen der 45-Jährige die Kontraste, vor allem die sozialen Unterschiede im gegenwärtigen Indien dokumentiert.

Sergej Bratkow (48) wiederum stellt mit "Ukraine" eine Retrospektive aus. Videoinstallationen und Fotos, die zwischen 2000 bis 2009 entstanden sind, sollen den kulturellen und sozialen Wandel in der ehemaligen Sowjetrepublik unterstreichen. Bratkow kam in der nordostukrainischen Stadt Charkow zur Welt und lebt heute in Moskau.

Pariser Avantgarde im New Yorker Guggenheim

Pablo Picasso: Mandolin and Guitar (Foto: ARS)

Pablo Picasso: Mandolin and Guitar

Klassische Moderne von Avantgarde-Künstlern, die zum Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris arbeiteten, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im New Yorker Guggenheim. "Paris and the Avant-Garde: Modern Masters from the Guggenheim Collection" zeigt über dreißig Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung des Museums an der Fifth Avenue. Zu sehen sind Werke von Georges Braque, Marc Chagall, Robert Delaunay, Albert Gleizes, Pablo Picasso, Fernand Léger, Joan Miró und Yves Tanguy. Die Schau läuft bis zum 12. Mai.

Autor: Manfred Götzke (dpa)
Redaktion: Conny Paul