Spanien wirft Nationaltrainer Lopetegui raus | FIFA WM 2018 in Russland | DW | 13.06.2018
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Spaniens Nationalmannschaft

Spanien wirft Nationaltrainer Lopetegui raus

Paukenschlag am Vortag des WM-Starts: Spanien trennt sich von Nationaltrainer Julen Lopetegui. Grund dafür ist dessen bevorstehendes Engagement bei Real Madrid. Der Nachfolger auf der spanischen Trainerbank steht fest.

Titelanwärter Spanien hat unmittelbar vor dem Auftakt der Fußball-WM in Russland seinen Trainer Julen Lopetegui entlassen. Der spanische Fußballverband RFEF gab am Mittwoch überraschend die sofortige Trennung von dem 51-Jährigen bekannt, der zur kommenden Saison Trainer von Real Madrid wird. "Wir danken Julen für alles, was er getan hat, denn er ist einer der großartigen Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass wir in Russland dabei sind. Aber wir müssen ihn entlassen", sagte Verbands-Präsident Luis Rubiales im WM-Quartier der Spanier in Krasnodar. Es sei eine klare Botschaft des Verbandes nötig gewesen. "Wir können keinen Mitarbeiter beschäftigen, der nebenher mit einem anderen Team verhandelt, und wir erfahren erst fünf Minuten vor der offiziellen Ankündigung davon. Es gibt gewisse Regeln, die eingehalten werden müssen. Dies ist nicht geschehen. Wir hatten keine Wahl." 

Lopetegui hatte von einer Ausstiegsklausel in seinem eigentlich bis nach der Europameisterschaft 2020 geltenden Vertrag Gebrauch gemacht, um nach der WM die "Königlichen" übernehmen zu können. Er wird damit Nachfolger des Franzosen Zinedine Zidane, der nach dem dritten Champions-League-Sieg in Folge als Real-Trainer zurückgetreten war.

Hierro übernimmt

Nachfolger auf der spanischen Trainerbank wird der bisherige RFEF-Sportdirektor Fernando Hierro. Die spanische Mannschaft trifft am Freitag in ihrem ersten Spiel in der Gruppe B in Sotschi auf Europameister Portugal. 

sn/dv  (dpa, sid)

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