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Spanien und Schweiz lösen EM-Tickets

9. Oktober 2015

Titelverteidiger Spanien und die Schweiz qualifizieren sich vorzeitig für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Russland hat beste Chancen, am letzten Spieltag den Einzug in die EM-Endrunde perfekt zu machen.

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Jubelnde Spanier Busquets, Alba und Torres. Foto: Reuters
Jubelnde Spanier: Busquets, Alba und Torres (v.l.)Bild: Reuters/V. West

Mit einem glanzlosen Pflichtsieg hat sich Europameister Spanien für die Fußball-EM 2016 in Frankreich qualifiziert. Der Titelverteidiger setzte sich mit 4:0 (1:0) gegen Luxemburg durch und kann vor dem letzten Spieltag nicht mehr vom ersten Platz der Gruppe C verdrängt werden. Santi Carzola (42. und 85.) und Paco Alcacer (67. und 80.) gelangen Doppelpacks. Die Ukraine verdrängte mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg in Mazedonien die Slowakei vom zweiten Tabellenplatz. Die Slowaken kassierten eine 0:1 (0:1)-Heimpleite gegen Weißrussland und liegen jetzt punktgleich mit der Ukraine auf dem dritten Rang.

Drei Foulelfmeter für die Schweiz

Wie Spanien löste auch die Schweiz vorzeitig das EM-Ticket. Die Eidgenossen gewannen in der Gruppe E gegen San Marino mit 7:0 (1:0) und können nach dem zeitgleichen 1:1 (1:0) von Verfolger Slowenien nicht mehr eingeholt werden. Für die Schweizer, die mit fünf Bundesliga-Profis in der Startelf antraten, trafen Michael Lang (17.), Kapitän Gökhan Inler (55./Foulelfmeter), Admir Mehmedi (65.) von Bayer Leverkusen, Johan Djourou (72./Foulelfmeter) vom Hamburger SV, Pajtim Kasami (75.), Breel Embolo (81./Foulelfmeter) und Eren Derdiyok (89.). Die bereits als Gruppensieger feststehenden und für die EM qualifizierten Engländer feierten mit dem 2:0 (1:0) gegen Estland den neunten Sieg im neunten Spiel.

Schweizer Teamkollegen beglückwunschen Kapitän Inler zu seinem Elfmetertor. Foto: dpa-pa
Kapitän Inler (2.v.r.) verwandelte einen StrafstoßBild: picture alliance/A. Della Valle

Achter Sieg für Österreich

Der kommende WM-Gastgeber Russland hat beste Chancen auf die Teilnahme an der EM in Frankreich. Durch den mühsamen 2:1 (0:0)-Erfolg beim Tabellenletzten Moldau festigten die Russen (17 Punkte) den zweiten Platz in der Qualifikationsgruppe G hinter den bereits qualifizierten Österreichern (25). Im abschließenden Spiel gegen Montenegro am Montag genügt den Russen aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs gegen den Tabellendritten Schweden (15) ein Punkt, um die letzten Zweifel zu beseitigen. Die Schweden setzten sich in Liechtenstein mit 2:0 (1:0) durch. Österreich gewann 3:2 (0:1) in Montenegro und holte damit den achten Sieg im neunten Spiel.

Neun EM-Teilnehmer

Neben Gastgeber Frankreich stehen bereits acht weitere EM-Teilnehmer fest: Spanien, Portugal, England, Nordirland, Tschechien, Österreich, die Schweiz und Island. Alle Ergebnisse und Tabellen der EM-Qualifikation finden Sie hier.

sn (sid, dpa)