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Wirtschaft

Spanien und EU versuchen Märkte zu beruhigen

Angesichts fortgesetzter Spekulationen über den Zustand der spanischen Wirtschaft und des Bankensystems versuchen Madrid und Brüssel weiter, die internationalen Finanzmärkte zu beruhigen. Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado betonte am Mittwoch, dass es keinen Rettungsplan des Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Europäischen Union gebe. „Nein, keinesfalls" sei dies der Fall, betonte Salgado. Dies hätten sowohl der IWF und die EU als auch die spanische Regierung mehrfach dementiert. Für eine gewisse Aufregung in Finanzkreisen hatte überdies die Nachricht gesorgt, dass IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn am Freitag in Madrid ist und sich mit Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero in dessen Amtssitz trifft. Die Regierung beeilte sich, zu versichern, dass dieser Besuch in keinem Zusammenhang mit Berichten über einen Rettungsplan stehe. Die EU-Kommission dementierte einen Medienbericht, wonach für Spanien ein Hilfspaket von 250 Milliarden Euro geschnürt werde.