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WM-Qualifikation

Spanien macht WM klar

Im Qualifikationsspiel gegen Albanien holt sich der Weltmeister von 2010 das Ticket für die Fußball-WM 2018 in Russland. Während Spanien vorzeitig feiert, scheitern die Türkei und Österreich.

Spanien hat sich inmitten seiner politischen Krise für die Fußball-WM 2018 in Russland qualifiziert. Die Mannschaft setzte sich am vorletzten Spieltag der Europa-Gruppe G gegen Albanien souverän mit 3:0 (3:0) durch und profitierte entscheidend vom sensationellen 1:1 (1:0)-Patzer der Italiener gegen Mazedonien. 

In Alicante waren alle Augen auf Gerard Pique gerichtet. Der Profi des FC Barcelona hatte sich im Zuge des Unabhängigkeitsvotums in Katalonien für die Autonomie der Region ausgesprochen und dafür herbe Kritik von vielen Fans einstecken müssen. Die Pfiffe gegen Pique hielten sich aber in Grenzen. Die Treffer von Rodrigo (18.), Isco (24.), Bayern-Star Thiago (26.) sorgten frühzeitig für gute Stimmung.  

Spannend bleibt es bis zum Schluss hingegen in der Gruppe I, in der sich die Türkei mit ihren Bundesliga-Legionären mit 0:3 (0:2) gegen Island blamierte. Island führt vor dem Showdown zu Beginn kommender Woche das Klassement mit 19 Punkten vor Kroatien und der Ukraine (beide 17) an und kann gegen Kosovo seine erste WM-Teilnahme klar machen. Die EM-Überraschung des vergangenen Sommers hatte bereits das Hinspiel 2:0 gewonnen.

Türkei ohne Chance auf WM-Teilnahme

Kroatien musste sich mit einem 1:1 (0:0) gegen Finnland zufrieden geben, die Ukraine gewann dank der Treffer von Leart Paqarada (60./Eigentor) und dem BVB-Star Andrej Jarmolenko (87.) im Kosovo 2:0 (0:0). Die Türken haben mit 14 Punkten keine Chance mehr, da es am Montag in Kiew zum Duell Ukraine gegen Kroatien kommt. 
Serbien verpasste in der Gruppe D die vorzeitige Qualifikation. Die Serben führen mit 18 Punkten die Tabelle zwar weiter an, müssen aber wieder zittern. Zweiter ist Wales (17), das auch ohne seinen verletzten Superstar Gareth Bale 1:0 (0:0) in Georgien gewann und damit am Montag gegen Irland alle Trümpfe in der Hand hat. Die Iren, die Moldawien 2:0 (2:0) bezwangen, haben 16 Zähler auf dem Konto. Serbien trifft am Montag auf Georgien.

WM-Aus für Österreich

Bereits zuvor hatte das bislang schlechteste Abschneiden einer ÖFB-Auswahl in der WM-Qualifikation seit der Quali-Runde für die WM 1994 in den USA festgestanden. Zuletzt nahmen die Österreicher 1998 in Frankreich an einer WM-Endrunde teil. Österreich hat als Vierter der Gruppe D acht Punkte Rückstand auf den Zweiten Wales. Rang zwei, der zumindest zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, ist nicht mehr zu erreichen. 

Aus Europa bereits qualifiziert sind außerdem Weltmeister Deutschland, England und Belgien. Zudem haben Rekord-Weltmeister Brasilien, Mexiko, Iran, Japan, Südkorea und Saudi-Arabien die Fahrkarte sicher. Gastgeber Russland ist gesetzt. Die acht besten Gruppenzweiten ermitteln in Europa in den Play-off-Spielen am 9. und 14. November vier weitere WM-Starter. 

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