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Raumfahrt

SpaceX bringt geheime Drohne der US-Armee ins All

Die US-Armee kauft inzwischen private Kapazitäten für Weltraumtransporte. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX schickte erstmals eine Militärdrohne ins All. Ihre Aufgabe? Natürlich streng geheim.

Das Pentagon gibt keine Informationen über den Einsatzzweck des Flugkörpers heraus. Auch über die technische Ausstattung der mit Solarenergie betriebenen Drohne vom Typ X-37B werden nur spärliche Angaben gemacht. Entsprechend geheimnisumrankt ist diese Mission.

Die Trägerrakete des Typs Falcon 9 hob mit dem unbemannten Flugkörper von Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ab, wie von der Firma veröffentlichte Live-Aufnahmen zeigten. Wenige Minuten später kehrte die sogenannte erste Stufe der Rakete wieder zu dem Weltraumbahnhof zurück.

Blauer Himmel über Cape Canaveral

Wegen des Monster-Hurrikans "Irma", der auf das US-Festland vorrückt, hatte es Sorgen gegeben, dass der Start verschoben werden müsste. Doch der Himmel über Cape Canaveral war am Donnerstagmorgen (Ortszeit) klar. Der Wirbelsturm soll den Meteorologen zufolge erst am Wochenende auf die Südostküste der Vereinigten Staaten prallen.

Es war das zweite Mal, dass SpaceX im Auftrag des Pentagon einen Flugkörper ins All transportierte. Im Mai hatte die Firma des High-Tech-Pioniers Elon Musk bereits einen Aufklärungssatelliten der US-Streitkräfte auf die Reise geschickt. SpaceX strebt weitere Aufträge des Pentagon an.

Es handelt sich um die fünfte Mission der X-37B, die seit dem Jahr 2010 ins All fliegt. In der Vergangenheit wurde die Drohne von der United Launch Alliance, einem Joint Venture der US-Unternehmen Boeing und Lockheed Martin, ins All befördert.

haz/rb (afp, ap, rtr)

 

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