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Filme

Spätes und Sinnliches

Der Verrückte von Smilovitchi, deutsches Design in New York, US-Kunst im Baskenland oder schlichtweg "Wege der Kunst in Europa" - beim Museumsrundgang gibt es vieles zu bestaunen.

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Deutsche Lichtdesign in New York

Dem deutschen Licht-Designer Ingo Maurer (Jahrgang 1932) ist in New York eine große Retrospektive gewidmet. Unter dem Titel "Provoking Magic: Lightning of Ingo Mauerer" werden seine Entwürfe und Werke aus vier Jahrzehnten gezeigt. Zu sehen sind im Cooper-Hewitt National Design Museum bis zum 27. Januar Einzelstücke, Modelle und speziell entworfene Installationen. Fotos und Filme dokumentieren weitere Arbeiten Maurers. Ausgestellt ist auch sein Werk "Bulb" aus dem Jahre 1966, eine überdimensionale Glühbirne, in der eine zweite, funktionierende Birne angebracht ist.

US-Kunst im Baskenland

John Singleton Copley: Der Tod des englischen Majors Peirson (1783)

John Singleton Copley: Der Tod des englischen Majors Peirson (1783)

Das Guggenheim-Museum im nordspanischen Bilbao stellt die bis dato größte Sammlung nordamerikanischer Kunst in Europa aus. In der baskischen Hafenstadt kann an 200 Exponaten von 120 Künstlern die Kunstgeschichte Nordamerikas und die gesellschaftliche Entwicklung des Kontinents seit Beginn des 18. Jahrhunderts nachvollzogen werden. Dazu gehören Werke von Lichtenstein, Copley, Inman, Kelly oder Twombly. Die Ausstellung "Kunst in den USA: 300 Jahre Innovation" ist noch bis zum 27. April zu sehen.

Spätes und Sinnliches in Wien

Bis zum 6. Januar ist im Wiener Kunsthistorischen Museum (KHM) die Ausstellung " Der späte Tizian und die Sinnlichkeit der Malerei" zu sehen. Unter den rund 60 Exponaten, davon mehr als 30 Leihgaben internationaler Museen, finden sich auch herausragende Beispiele religiöser Kunst. "Der späte Tizian" ist nach Angaben der Museumsleitung mit 650 Millionen Euro Versicherungswert die bisher teuerste Ausstellung im Kunsthistorischen Museum. Sie entstand in Zusammenarbeit mit den Gallerie dell'Accademia in Venedig.

Die Entstehung des europäischen Kulturraums

Unter dem Titel "Das meisterliche Atelier - Wege der Kunst in Europa" wird in Brüssel bis zum 20. Januar ein Überblick über künstlerischen Austausch in Europa zwischen dem 5. und 18. Jahrhundert gezeigt. Die Ausstellung von mehr als 330 Kunstwerken im Palais des Beaux-Arts / Paleis voor Schone Kunsten versucht, Verständnis dafür zu wecken, wie der Austausch künstlerischer Trends und Entwicklungen sowie die Reisen von Künstlern zur Entstehung eines europäischen Kulturraums beitrug. Mehr als 150 Sammlungen und Museen aus ganz Europa haben mit Leihgaben zu der Ausstellung beigetragen. Sie findet im Rahmen des Kulturfestivals "Europalia" statt, das auch Konzerte, Theater-, Tanz- und Kino-Aufführungen bietet.

Hundertwasser in Budapest

Friedensreich Hundertwasser: The Windows are Going Home (1982)

Friedensreich Hundertwasser: The Windows are Going Home (1982)

Ein umfassendes Bild vom Lebenswerk des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) bietet das Budapester Museum der Schönen Künste (Szépmüvészeti Múzeum). Mit 36 Gemälden, 50 Grafiken und drei in Mexiko gewebten Teppichen, sowie Bildern seiner architektonischen Entwürfe aus den Beständen des KunstHausWien wollen die Kuratoren den Besuchern nicht nur die Kunst, sondern auch die Lebensphilosophie und politisch-umweltbewusste Botschaft des Meisters nahe bringen. Mit dabei ist Hundertwassers erstes Gemälde, das er als 15-Jähriger malte, sowie sein letztes Werk, das ein Jahr vor seinem Tod entstand, eine Hommage an Vincent van Gogh. Die Exposition ist bis zum 13. Januar geöffnet.

Chaim Soutine: Decheance

Chaim Soutine: Decheance

Paris erinnert an Chaime Soutine

Unter dem Titel "Chaim Soutine - Der Verrückte von Smilovitchi" zeigt die vor wenigen Monaten eröffnete Pariser Pinakothek rund 80 Werke dieses visionären und ekstatischen Künstlers (1893-1943). Der französische Maler litauisch-jüdischen Ursprung hatte einen eigenständigen expressiven Realismus als Malstil entwickelt. Soutine wurde 1893 in Smilovitchi bei Minsk geboren. Viele der Werke sind private Leihgaben und erstmals ausgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 27. Januar geöffnet. (wga)

Symbolbild Film Festival roter Teppich

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