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Kultur

Späte Anerkennung

Der Künstler Friedrich Frankowitsch enthüllt am Sonntag (11.04.2010) in Königsbronn (Kreis Heidenheim) das von ihm gestaltete Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser (Foto: Stefan Puchner dpa)

Georg Elser verübte am 8. November 1939 einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Bei dem Attentat im Münchener Bürgerbräukeller blieb der Nazi-Diktator allerdings unverletzt. Auf Befehl Hitlers wurde Elser im Konzentrationslager Dachau ermordet.

Seit Sonntag erinnert ein Denkmal in Königsbronn in Baden-Württemberg an den Widerstandskämpfer. Von hier aus war Georg Elser zum Ort des Attentats nach München aufgebrochen. Der Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim hatte einen jahrelangen Kampf um die Anerkennung von Elsers Tat als Leistung des deutschen Widerstands geführt. Der einfache Mann aus Königsbronn hätte um Haaresbreite die Weltgeschichte verändern können.

Die Statue wurde von dem Sontheimer Künstler Friedrich Frankowitsch gestaltet. Sie zeigt einen Mann mit Mantel, Hut und einer Tasche, aus der Sprengstoffstangen ragen.

Auch Berlin plant ein Denkmal für Georg Elser.