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Musik

Soundgarden-Sänger Chris Cornell ist tot

Sein Tod kam völlig unerwartet, noch einen Tag zuvor stand Chris Cornell mit seiner Band Soundgarden in Detroit auf der Bühne. Der Rocksänger nahm sich in Detroit das Leben.

"Plötzlich und unerwartet" sei der Tod des 52-jährigen gewesen, sagte Cornells Sprecher Brian Bumbery. Seine Frau Vicky und die Familie seien schockiert. In einem Hotelzimmer in Detroit wurde der Rocksänger am Mittwochabend mit einem Seil um seinen Hals tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus. Noch einen Tag zuvor hatte Soundgarden im Fox Theatre in Detroit vor ausverkauftem Haus performt:

Cornell spielte als Jugendlicher Schlagzeug, schmiss irgendwann die High School und arbeitete als Koch, bevor er seine Gruppe "Soundgarden" gründete. Mit dieser Rockband war er in den 1980er Jahren ein Vorreiter der Grunge-Bewegung. Das auch als"Seattle Sound" bekannte Subgenre des Alternative-Rock wurde in den 1990er Jahren zu einem weltweiten Phänomen.

Weitere bekannte Vertreter waren Nirvana und Alice in Chains. Ebenso wie Nirvana-Frontmann Kurt Cobain stammte Cornell aus Seattle. Für das Album "Black Hole Sun" bekam Soundgarden 1995 den Grammy. Von 2001 bis 2007 performte Cronell außerdem als Teil der US-amerikanischen Rockgruppe Audioslave, die Hard Rock und Alternative Rock verbanden: sozusagen eine Mischung aus Soundgarden und der Band "Rage Against the Machine". 2006 steuerte Chris Cornell mit "You know my Name" den Titelsong für den Bond-Film "Casino Royale" bei.

jhi/suc (dpa/allmusic.com)

Chris Cornell (picture-alliance/dpa/B.Pedersen)

Chris Cornell als Solokünstler bei einem Auftritt in Berlin 2007

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