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Wirtschaft

Sorge um Werften-Arbeitsplätze

Bei den Beschäftigten der Kieler Werft HDW wächst angesichts der geplanten Fusion mit den ThyssenKrupp-Werften die Sorge um die Arbeitsplätze. Wenn interne Planungen umgesetzt würden, droht nach Einschätzung der IG Metall an den drei Standorten Kiel, Hamburg und Emden der Verlust von weit mehr als den 1000 Stellen, die bisher in der "Gerüchteküche" genannt wurden. Das favorisierte Konzept führe zu einer stärkeren Abhängigkeit nur vom militärischen Schiffbau, sagte der Kieler IG-Metall-Chef Wolfgang Mädel am Samstag (4.9.2004) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Folge wären verringerte zivile Aktivitäten und Stellenabbau.

Die Arbeitnehmervertreter befürchten, dass die Werften letztlich im zivilen Schiffbau ein zu schmales Marktsegment haben werden. Deshalb fordern sie jeweils zwei "Standbeine" für alle Standorte. Nach den Plänen des Managements könnten beispielsweise in Kiel künftig nur noch U-Boote gebaut werden. Viele 100 Arbeitsplätze gelten deshalb als gefährdet. Bisher hat HDW in Kiel 3200 Beschäftigte.