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Aktuell Welt

Sorge um Blauhelme in Syrien

Zwischen syrischen Rebellen und eingeschlossenen philippinischen UN-Soldaten sind auf den Golanhöhen Kämpfe ausgebrochen. Die Blauhelme seien angegriffen worden, sagte ein Sprecher der philippinischen Armee.

Wie es heißt, konnten einige der UN-Soldaten ihren Posten verlassen. 30 weitere Männer seien in den Schusswechsel mit den Rebellen verwickelt gewesen.

Die radikal-islamische Al-Nusra-Front hatte am Donnerstag 72 philippinische UN-Blauhelme auf den syrischen Golanhöhen eingekesselt. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, kamen bei Bombenabwürfen der syrischen Armee in der Nähe der umzingelten UN-Soldaten auf den Golanhöhen mindestens drei Rebellen ums Leben.

In Kontakt mit den Eingeschlossenen

Ein Sprecher der Vereinten Nationen hatte noch kurz zuvor erklärt, man habe Kontakt mit den Philippinern und ihnen gehe es gut. Die Soldaten gehören der Beobachtungsmission Undof an, die mit der Überwachung des bereits seit 1974 geltenden Waffenstillstands zwischen Israel und Syrien beauftragt ist.

Insgesamt sind der Mission 1200 Soldaten zugeordnet, die von den Philippinen, Fidji, Indien, Irland, Nepal und den Niederlanden gestellt werden. Der Weltsicherheitsrat hat die Gefangennahme der Blauhelm-Soldaten verurteilt und ihre sofortige Freilassung gefordert. Es laufen seit Tagen Verhandlungen mit den involvierten Gruppen und den Staaten, die Einfluss auf sie haben.

UN-Soldaten aus Fidji sind wohlauf

Neben den eingekesselten 72 philippinischen Blauhelmsoldaten wurden 44 UN-Soldaten aus Fidji gefangen genommen. Die UN erklärten, sie habe bisher keinen direkten Kontakt mit diesen Mitgliedern der Beobachtungsmission Undof. Allerdings sei ihnen von den Rebellen gesagt worden, die 44 Soldaten aus Fidji seien zu ihrer eigenen Sicherheit aus dem Kampfgebiet gebracht worden, sie seien wohlauf. Das habe man aus "glaubwürdiger Quelle" erfahren, betonte ein UN-Sprecher.

haz/det ( dpa, afp)

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