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Nachrichten

Sonntag, 30. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

OSLO: Die Sängerin Lena Meyer-Landrut hat mit ihrem Lied "Satelite" den Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen. Die 19-jährige Schülerin aus Hannover siegte mit großem Vorsprung vor Sängern und Bands aus 24 anderen Ländern. Platz zwei belegte die Türkei. Auf den weiteren Plätzen folgten Rumänien, Dänemark und Aserbaidschan. Für Deutschland war es erst der zweite Sieg in der über 50jährigen Geschichte des Liederwettbewerbs. Vor 28 Jahren gewann die Sängerin Nicole mit "Ein bisschen Frieden".

WASHINGTON: US-Präsident Obama hat sich zutiefst enttäuscht über das Scheitern der sogenannten "Top-Kill"-Methode zur Schließung des Ölbohrlochs im Golf von Mexiko geäußert. Er sei fassungslos und verärgert, dass nun weiter Öl aus dem zerrissenen Rohr in 1500 Metern Tiefe ins Meer fließe, so Obama. Er habe deshalb den BP-Konzern angewiesen, den Alternativplan zu starten. Dabei soll Öl in einer Kapsel über der Quelle abgefangen und dann abgesaugt werden. Die Aktion kann nach Experteneinschätzung bis zu sieben Tage dauern. Bei der "Top-Kill"-Methode hatte BP versucht, das Bohrloch mit Spezialschlamm und Zement abzudichten.

SEOUL: Der chinesische Ministerpräsident Wen hat im Konflikt zwischen Nordkorea und Südkorea zur Entspannung aufgerufen. Es sei dringend notwendig, Zusammenstöße zu vermeiden, sagte Wen nach einem Gipfel mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee und Japans Regierungschef Hatoyama im südkoreanischen Seogwipo. Zugleich kündigte Wen an, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. China ist Schutzmacht des kommunistischen Nordkoreas.

BOGOTA: Bei Anschlägen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien sind vier Menschen getötet worden. In der Stadt Argelia im Südwesten des Landes starben zwei Kinder bei der Explosion eines Sprengsatzes. Im südlichen Regierungsbezirk Chaqueta wurden Behördenangaben zufolge zwei Soldaten getötet, als sie ein Minenfeld durchquerten. Rund 30 Millionen Kolumbianer sind an diesem Sonntag aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Insgesamt treten neun Kandidaten an. Es zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem ehemaligen Verteidigungsminister Santos und dem grünen Ex-Bürgermeister von Bogotá, Mockus, ab.

PRAG: Nach der Parlamentswahl in Tschechien will die konservative Demokratische Bürgerpartei (ODS) eine Mitte-Rechts-Regierung bilden. Bereits in ein bis zwei Monaten könne ein solches Bündnis stehen, erklärte Parteichef Necas in Prag. Dafür will er die liberale Partei TOP 09 von Ex-Außenminister Schwarzenberg und die Gruppierung VV gewinnen. Diese beiden Parteien waren bei der Wahl erstmals angetreten. Die im Wahlkampf favorisierten tschechischen Sozialdemokraten wurden zwar stärkste Partei im Prager Parlament. Für das angestrebte Linksbündnis mit den Kommunisten gab es aber keine Mehrheit.

LONDON: Die neue britische Regierung unter dem konservativen Premierminister Cameron ist mit ihrem ersten Skandal konfrontiert. Finanzstaatssekretär Laws vom liberal-demokratischen Koalitionspartner reichte seinen Rücktritt ein. Er hatte als Abgeordneter beim Parlament zehntausende Pfund an Spesen für Wohnungen abgerechnet, die seinem Lebenspartner gehörten.

POTSDAM: Die Hochwasserlage in Brandenburg ist weiterhin angespannt. Die Scheitelwelle der Oderflut bewege sich Richtung Uckermark, sagte der Sprecher des brandenburgischen Innenministeriums. Es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Der Wasserdruck auf die Deiche sei ungebrochen hoch. Daher gelte weiter höchste Alarmstufe. Über 1000 Helfer seien im Dauereinsatz, um die Situation an den Deichen zu überprüfen. Bislang sei nicht absehbar, wann die Alarmstufe gesenkt werden könne. Am Samstag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in Frankfurt/Oder persönlich ein Bild von der Hochwasserlage gemacht.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Teilweise kräftige Schauer. Vor allem im Süden und Osten entladen sich einzelne Gewitter. Höchstwerte zwischen 13 Grad an der Ostsee und 19 Grad am Oberrhein.

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