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Nachrichten

Sonntag, 28. März 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

KABUL: Bundesinnenminister de Maizière ist zu Gesprächen über die Polizeiausbildung nach Afghanistan gereist. In Kabul sind Gespräche mit seinem afghanischen Amtskollegen Atmar, dem Oberkommandierenden der internationalen Truppen, US-General McChrystal, sowie mit Vertretern der deutsch-afghanischen und der europäischen Polizeimission vorgesehen. Derzeit sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums rund 160 deutsche Polizeiausbilder in Afghanistan. Im Zuge der neuen Afghanistan-Strategie der Bundesregierung soll das Kontingent auf bis zu 260 Mann aufgestockt werden

BERLIN: Unmittelbar vor dem Türkei-Besuch von Bundeskanzlerin Merkel hat sich die deutsche Wirtschaft für eine weitere Annäherung der EU an das Land ausgesprochen. Der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes BDI, Schnappauf, sagte dem "Handelsblatt", die Wirtschaft mahne eine emotionsfreie Diskussion um die Verhandlungen der Türkei mit der EU über einen Beitritt an. Das Land sei ein Wachstumsmarkt in strategisch bedeutsamer Lage. Merkel besucht die Türkei am Montag und Dienstag.

BERLIN: Der CDU-Innenexperte Bosbach hat sich skeptisch zur möglichen Aufnahme freigelassener Häftlinge aus dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo in Deutschland geäußert. Er habe grundsätzliche Sicherheitsbedenken, sagte Bosbach der Zeitung "Bild am Sonntag". Das Innenministerium hatte zuvor Gespräche mit den USA über die mögliche Aufnahme von einigen Guantanamo-Häftlingen bestätigt.

MADRID/TRIPOLIS: Der Visa-Streit zwischen Libyen und den europäischen Staaten des so genannten Schengen-Raumes ist beigelegt. Für die EU kündigte die spanische Ratspräsidentschaft die Aufhebung des Einreiseverbots in den Schengen-Raum für fast 200 prominente Libyer an, unter ihnen Machthaber Gaddafi. Spaniens Außenminister Moratinos hatte am Rande eines Gipfeltreffens der arabischen Liga im libyschen Sirte in dem Streit vermittelt. Libyen hob im Gegenzug die Einreiseverbote für Bürger aus dem Schengen-Raum auf. Ausgelöst hatte die Krise ein Streit zwischen der Schweiz und Libyen. Einer von Gaddafis Söhnen war 2008 in Genf festgenommen worden, weil er Angestellte misshandelt haben soll. Daraufhin waren Schweizer Geschäftsleute in Libyen festgesetzt worden.

ROM: In Italien haben zweitägige Regionalwahlen begonnen. Zur Stimmabgabe aufgerufen sind 44 Millionen Wahlberechtigte in 13 der 20 italienischen Regionen. Außerdem werden vier Provinz- und 463 Kommunalregierungen neu gewählt. Ministerpräsident Berlusconi hat die Wahl zum nationalen Test für seine Mitte-Rechts-Regierung erklärt. Das Ansehen seiner Partei "Volk der Freiheit" wurde zuletzt durch mehrere Skandale beschädigt. Die Wahllokale schließen am Montagnachmittag.

BANGKOK: Der thailändische Ministerpräsident Abhisit hat sich nun doch zu Gesprächen mit führenden Oppositionsanhängern bereit erklärt. Es gehe darum, den öffentlichen Frieden wiederherzustellen und die Gefahr von gewalttätigen Auseinandersetzungen zu minimieren, hieß es in der im Fernsehen veröffentlichten Erklärung. Das Treffen soll noch an diesem Sonntag stattfinden. In Bangkok waren das dritte Wochenende in Folge zehntausende Regierungsgegner der so genannten "Rothemden" durch die Stadt gezogen. Die Anhänger des 2006 gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin wollen Neuwahlen erzwingen.

BERLIN: In Deutschland und weiten Teilen Europas gilt wieder die Mitteleuropäische Sommerzeit - MESZ. Am frühen Sonntag morgen um zwei Uhr wurden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr MESZ vorgestellt.

ZUR FORMEL 1: Den Großen Preis von Australien hat der Brite Jenson Button im McLaren-Mercedes gewonnen. Gefolgt von Robert Kubica aus Polen im Renault und dem brasilianischen Ferrari-Fahrer Felipe Massa. Michael Schumacher im Mercedes kam auf Rang zehn. Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel schied in Führung liegend wegen eines Bremsdefekts vorzeitig aus dem Rennen aus.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Wolken und teils schauerartiger Regen. Nur vorübergehend Auflockerungen. Tagestemperaturen zwischen neun und 14 Grad Celsius.

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