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Nachrichten

Sonntag, 23. November 2008

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

LIMA: Angesichts der internationalen Finanzkrise haben die Staaten des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums beschlossen, vorerst auf jeglichen Protektionismus zu verzichten. Maßnahmen zum Schutz der heimischen Wirtschaft würden die derzeitigen Probleme nur verschärfen, erklärten die Staats- und Regierungschefs der APEC-Länder bei ihrem Gipfeltreffen in der peruanischen Hauptstadt Lima. Man werde deshalb in den nächsten zwölf Monaten keine neuen Handelsschranken aufbauen. Dem Wirtschaftsforum gehören 21 Pazifik-Anrainer-Staaten an, darunter die USA, Russland, China und Japan.

LIMA: Russland und Japan wollen ihre seit dem Zweiten Weltkrieg andauernden Grenzstreitigkeiten beilegen. Das vereinbarten der russische Präsident Dmitri Medwedew und der japanische Regierungschef Taro Aso bei einem Treffen am Rande des APEC-Gipfels in Lima. In dem Konflikt geht es vor allem um die von Russland seit 1945 besetzten südlichen Kurilen-Inseln. Wegen des Territorialstreits haben Japan und Russland auch mehr als 60 Jahre nach Kriegsende noch kein offizielles Friedensabkommen unterzeichnet.

BRÜSSEL: EU-Industriekommissar Günter Verheugen hat europäische Finanzhilfen für Autokonzerne kategorisch abgelehnt. In der Europäischen Union gebe es eine Industriepolitik, die von dem Instrument der Subventionen ausdrücklich Abschied genommen habe, sagte Verheugen im Norddeutschen Rundfunk. Diskutiert werde ausschließlich eine Ausweitung der seit Jahren bestehenden Kreditlinien der Europäischen Investitionsbank. Dies sei vernünftig, weil die Autohersteller große Investitionen vornehmen müssten, um die Vorgaben in Bezug auf verbrauchs- und schadstoffärmere Wagen zu erfüllen.

PEKING: China hat Vorwürfe des UN-Menschenrechtsausschusses zurückgewiesen, in der Volksrepublik werde 'routinemäßig' gefoltert. Solche Vorurteile seien 'unwahr und beleidigend', erklärte das Außenministerium in Peking. China sei gegen Folter und werde weiter alle möglichen Anstrengungen unternehmen, die Menschenrechte zu schützen.

TEGUCIGALPA: In Honduras ist der stellvertretende Parlamentspräsident Mario Fernando Hernandez ermordet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 42-Jährige in der Stadt San Pedro Sula auf offener Straße erschossen. Hernandez war unter anderem Mitglied der Parlamentskommission für Sicherheit und Drogenbekämpfung. Bereits vor einigen Monaten hatte er Morddrohungen erhalten. Bei dem Anschlag wurde auch der Chef des Telekommunikations-Unternehmens Hondutel getötet. Die Attentäter sind flüchtig.

BISSAU: In der westafrikanischen Republik Guinea-Bissau haben meuternde Soldaten die Residenz von Staatspräsident Joao Bernardo Vieira angegriffen. Mittlerweile sei die Situation aber wieder unter Kontrolle, heißt es. Aus dem Innenministerium des Landes verlautete, bei der Meuterei sei einer der Angreifer getötet worden. Unter den präsidententreuen Sicherheitskräften habe es mehrere Verletzte gegeben.

PARIS: Im Machtkampf um den Vorsitz der Sozialistischen Partei Frankreichs weigert sich die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Segolene Royal, den knappen Stichwahlsieg ihrer Rivalin Martine Aubry anzuerkennen. Im französischen Fernsehen äußerte Royal erneut Zweifel am ordnungsgemäßen Ablauf der Stichwahl vom Freitag. Aubry habe sich vorschnell zur Siegerin erklärt, meinte Royal. Bei der Wahl, an der sich fast 140.000 Parteimitglieder beteiligten, hatte die frühere Arbeitsministerin Aubry nach Partei-Angaben einen hauchdünnen Vorsprung von 42 Stimmen erzielt. Forderungen nach einer Wahlwiederholung wies Aubry zurück.

ZUM FUSSBALL: Der VfB Stuttgart hat Trainer Armin Veh entlassen. Damit habe der Bundesligist die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen gezogen, teilte ein Sprecher mit. Am Samstag hatten die Schwaben gegen Wolfsburg mit 1:4 verloren und damit die insgesamt sechste Niederlage in dieser Spielzeit kassiert.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechsel von Sonne und Wolken und örtlich etwas Schnee. Von Westen her im Tagesverlauf stärkerer Schneefall. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen minus zwei und plus fünf Grad.

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