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Nachrichten

Sonntag, 23. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

BANGKOK: In Thailand hat die Regierung die nach den schweren Unruhen verhängte Ausgangssperre verlängert. Das nächtliche Ausgehverbot für die Hauptstadt Bangkok und mehrere Provinzen gelte auch noch an diesem Sonntag und am Montag, teilte Ministerpräsident Abhisit mit. Die Ausgangssperre war in der vergangenen Woche nach der gewaltsamen Niederschlagung der Oppositionsproteste verhängt worden. Zugleich kündigte Abhisit an, dass Schulen und Behörden am Montag wieder geöffnet würden. - In diesem Zusammenhang bekräftigte er seine Position, dass Neuwahlen in Thailand erst nach dem Ende sämtlicher Proteste stattfinden würden.

SHANGHAI: Kurz vor Beginn bilateraler Gespräche hat US-Außenministerin Clinton faire Wettbewerbsbedingungen für amerikanische Unternehmen in China angemahnt. Nationale Gesetze und Produktstandards müssten auch für ausländische Unternehmen transparent gestaltet werden, erklärte Clinton in einer Rede in Shanghai. Außerdem müssten in der Volksrepublik auch ausländische Firmen bei privaten wie öffentlichen Ausschreibungen zum Zuge kommen können. Regierungsvertreter der USA und Chinas starten am Montag in Peking einen Strategie- und Wirtschaftsdialog.

KAIRO: Bundesaußenminister Westerwelle hat Israel und die Palästinenser zu direkten Friedensverhandlungen aufgerufen. Er sagte bei seiner Nahost-Reise in Kairo, er hoffe, dass die derzeit über Vermittler stattfindenden Gespräche erfolgreich seien und in direkte Verhandlungen mündeten. Beide Seiten müssten an Stabilität in der Region, Frieden zwischen Israelis und Palästinensern und einer Zwei-Staaten-Lösung arbeiten. Am letzten Tag seiner Reise kam Westerwelle mit Ägyptens Präsident Mubarak zusammen. Anschließend reist er nach Jordanien und Syrien weiter. Dort sind Gespräche mit König Abdullah II. und Staatspräsident Assad geplant.

BERLIN: Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat die Bundesregierung davor gewarnt, bei ihrem Sparkurs auch die Ausgaben in der Arbeitsmarktpolitik zu kürzen. Gabriel sagte im Deutschlandfunk, er habe die Sorge, dass wegen der Finanzkrise erneut bei den Menschen gespart werde, die trotz einer Beschäftigung wenig verdienten oder auf Sozialleistungen angewiesen seien. Zudem gebe es viele, die eine bessere Qualifikation brauchten, um sich in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Der SPD-Chef wandte sich damit gegen Äußerungen von Finanzminister Schäuble, der Einsparungen im Arbeitsressort für möglich hält.

MOGADISCHU: Bei einem Angriff islamistischer Rebellen auf den Präsidentenpalast in der somalischen Hauptstadt sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Diese Zahl nannten Behördenvertreter wie auch Augenzeugen. Danach konnten Regierungssoldaten und Einheiten der Afrikanischen Union den Angriff abwehren. Der Vorstoß der Shebab-Milizen erfolgte, als Präsident Sheik Sharif in Istanbul an einer internationalen Somalia-Konferenz teilnahm. Vertreter von mehr als 50 Ländern sagten Sheik Sharif ihre Unterstützung beim Aufbau von Polizei und Armee sowie im Kampf gegen die Piraterie zu. Konkrete Zusagen machten sie aber nicht. Somalia befindet sich seit 1991 im Bürgerkrieg.

JERUSALEM: Die Blockade des Gazastreifens durch Israel behindert nach Angaben der Vereinten Nationen den Wiederaufbau der durch die israelische Militäroffensive Anfang 2009 zerstörten Infrastruktur. Eineinhalb Jahre nach Ende der Kämpfe seien lediglich 25 Prozent der Schäden behoben, heißt es in einem UN-Bericht.

ZUM SPORT: Der FC Bayern München hat das Finale der Fußball-Champions League verloren. Der deutsche Fußball-Meister und - Pokalsieger unterlag in Madrid Inter Mailand mit 0:2 und vergab damit die wohl einmalige Möglichkeit auf drei Titel in einer Saison. Beide Tore für die Italiener erzielte der Argentinier Diego Milito.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Westen und Südwesten viel Sonnenschein, im Osten noch einige Wolken. In der Mitte und im Südosten neben freundlichen Abschnitten auch kurze Schauer. Höchstwerte zwischen 18 und 25 Grad, bei Seewind an den Küsten kühler.

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