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Nachrichten

Sonntag, 2. September 2007

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

MOSKAU: In Russland wird am 2. Dezember ein neues Parlament gewählt. Einen entsprechenden Erlass unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin. Bei der Duma-Wahl sind erstmals nur Parteien und keine Einzelbewerber mehr zugelassen. Antreten dürfen nur Parteien mit mindestens 50.000 Mitgliedern. Für den Einzug in das Unterhaus müssen die Parteien zudem eine 7-Prozent-Hürde überspringen. Die Wahl der Staats-Duma gilt auch als Stimmungstest für die im nächsten Jahr anstehende Präsidentenwahl.

BEIRUT: Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben etwa 20 Kämpfer der radikalislamischen Bewegung Fatah el Islam getötet. Die Islamisten hatten versucht, aus der seit Monaten umkämpften palästinensischen Flüchtlingssiedlung Nahr el Bared im Norden des Landes auszubrechen. Wie ein Armeesprecher sagte, gab es auf Seiten des Militärs zwei Tote. Die Kämpfe um die Siedlung hatten im Mai begonnen. Seitdem starben mehrere hundert Menschen. Die mehr als 30.000 Bewohner der Siedlung flohen.

SYDNEY: Der australische Premierminister John Howard hat einen Truppenabzug aus dem Irak erneut abgelehnt. Die 1.500 australischen Soldaten würden im Irak stationiert bleiben. Das sei auch eine Geste der Solidarität mit einem Verbündeten, der sich in Schwierigkeiten befinde, sagte Howard. In zwei Tagen wird US-Präsident George Bush in Australien erwartet. Er nimmt in Sydney am Gipfel der Pazifikanrainerstaaten (APEC) teil. Zu den 21 APEC-Staaten gehören auch China, Russland und Japan.

SEOUL: 19 von den afghanischen Taliban über Wochen festgehaltene Südkoreaner sind am Sonntag in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Ex-Geiseln bedauerten nach ihrer Ankunft in Seoul, dass sie der südkoreanischen Regierung und der Bevölkerung Sorgen bereitet hätten. Zugleich zeigten sie sich dankbar, nach eineinhalb Monaten Geiselhaft zu ihren Familien zurückkehren zu dürfen. Die 23 christlichen Aufbauhelfer waren von radikal-islamischen Taliban-Rebellen Mitte Juli in Afghanistan entführt worden. Zwei Geiseln wurden getötet. Äußerungen der Taliban, nach denen für die Freilassung der Geiseln ein Lösegeld von 20 Millionen Dollar geflossen sei, wies die südkoreanische Regierung umgehend zurück.

FRANKFURT AM MAIN: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat Managern bei anderen Banken angesichts der internationalen Hypothekenkrise Fehler bei der Einschätzung von Risiken vorgeworfen. Dem 'Handelsblatt' sagte Ackermann, die Risik

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