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Nachrichten

Sonntag, 16. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

BERLIN: Der Deutsche Gewerkschaftsbund eröffnet seinen alle vier Jahre stattfindenden Bundeskongress. Zum Auftakt sprechen in Berlin DGB-Chef Sommer sowie Bundeskanzlerin Merkel zu den rund 400 Delegierten. Deren erster Auftritt vor vier Jahren war von Protesten gegen die Rente mit 67 begleitet worden. Bei dem fünftägigen Treffen steht die Wiederwahl von Sommer an. Für den 58-Jährigen wäre es die dritte Amtszeit an der Spitze der 6,3 Millionen Mitglieder. Inhaltlich wollen die Gewerkschaften für einen erhöhten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro Druck machen und gegen die Pläne für eine Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung protestieren.

ROSTOCK: Am zweiten Tag des Bundeskongresses der Partei "Die Linke" gibt der Fraktions-Vorsitzende im Bundestag, Gysi, einen Rechenschaftsbericht ab. Außerdem finden weitere Gremienwahlen statt. Am Samstag hatten die knapp 600 Delegierten Gesine Lötzsch und Klaus Ernst zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Sie lösen Oskar Lafontaine und Lothar Bisky ab. Zu den wichtigsten Aufgaben des neuen Führungsduos gehört das Zusammenführen der Parteiflügel von Fundamentalisten und Reformern, die in der Frage der Bedingungen für eine Regierungsbeteiligung zerstritten sind.

MÜNCHEN: Mit einem gemeinsamen Gottesdienst von rund 80.000 Katholiken, Protestanten, Methodisten und griechisch-orthodoxen Gläubigen ist auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt der zweite Ökumenische Kirchentag zu Ende gegangen. Die Organisatoren des fünftägigen Christentreffens zählten mehr als 160.000 Dauer- und Tagesbesucher und zogen eine positive Bilanz. Bei den etwa 3000 Veranstaltungen fanden Diskussionsrunden zu Fällen sexuellen Missbrauchs sowie zur Wirtschafts- und Finanzkrise besondere Aufmerksamkeit. Ob es nach 2003 und 2010 einen dritten ökumenischen Kirchentag geben wird, ist noch nicht entschieden.

BANGKOK: Im Machtkampf zwischen Opposition und Regierung in Thailand hat Ministerpräsident Abhisit eine Ausgangssperre für Teile der Hauptstadt angekündigt. Nach Beratungen der Regierung hieß es, die Maßnahme werde alle Gebiete umfassen, in denen es in den vergangenen Tagen Ausschreitungen gegeben habe. Zunächst werde die Sperre für die Nachtstunden zum Montag gelten. Die deutsche Botschaft schloss wegen der Unruhen für den Publikumsverkehr. Für Notfälle richtete die Vertretung einen Konsulardienst in der französischen Botschaft ein.

TEHERAN: Zu Vermittlungsgesprächen über das umstrittene iranische Nuklearprogramm ist Brasiliens Präsident da Silva in der iranischen Hauptstadt mit Staatschef Ahmadinedschad zusammengetroffen. Die Bemühungen Lulas gelten als letzte Möglichkeit, die Regierung in Teheran im Nuklearstreit doch noch zur Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft zu bewegen. Damit könnten stärkere internationale Sanktionen noch abgewendet werden.

PARIS: Die seit mehr als zehn Monaten im Iran festgehaltene Französin Clotilde Reiss ist auf dem Weg in die Heimat. Wie in Paris offiziell mitgeteilt wurde, wird Staatspräsident Sarkozy die 24-Jährige nach ihrer Ankunft im Elysée-Palast empfangen. Reiss war im vergangenen Juli am Rande der Massenproteste gegen die Wiederwahl von Präsident Ahmadinedschad im Iran festgenommen worden. Ihr wurde vorgeworfen, in E-Mails und mit Fotos über die Proteste informiert zu haben.

NEW ORLEANS: Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko hat der britische Ölkonzern BP einen neuen Anlauf genommen. Es wird der Versuch wiederholt, auslaufendes Öl aus rund 1500 Meter Tiefe durch ein Rohr zu einem Schiff an der Meeresoberfläche zu leiten. Das Vorhaben war beim ersten Mal nach technischen Problemen abgebrochen worden.

DUBLIN: Der Gletschervulkan auf Island schickt auch vier Wochen nach seinem Ausbruch wieder Asche in Richtung europäisches Festland. Zur Sicherheit wurde der Luftraum über Teilen Irlands und der britischen Provinz Nordirland geschlossen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Mal Sonne, mal Wolken und nur selten Schauer. Höchstwerte zwischen zehn und 17 Grad.

Zuletzt meldeten:

Hamburg: 9 Grad, regnerisch
Berlin: 9 Grad, wolkig
Dresden: 8 Grad, bedeckt
Köln/Bonn: 11 Grad, leicht bewölkt
Frankfurt am Main: 10 Grad, stark bewölkt
München: 6 Grad, regnerisch

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