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Nachrichten

Sonntag, 1. Februar 2009

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

TEL AVIV: Militante Palästinenser aus dem Gaza-Streifen haben Israel erneut mit Raketen angegriffen. Wie ein israelischer Militärsprecher mitteilte, wurden insgesamt vier Kassam-Raketen abgefeuert. Menschen kamen offenbar nicht zu Schaden. Seit Ausrufung der Waffenruhe im Gaza-Streifen vor zwei Wochen nach der israelischen Offensive ist es häufiger zu vereinzelten Angriffen auf Israel gekommen. - Israels Ministerpräsident Ehud Olmert drohte der im Gaza-Streifen herrschende Hamas mit einem Militärschlag, wenn die Raketenattacken nicht beendet würden.

TEHERAN: Der Chef der radikalislamischen Hamas, Chaled Maschaal, ist zu Gesprächen mit der Führung des Iran in Teheran eingetroffen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete, will Maschaal unter anderem mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad sprechen und an einer Sitzung des iranischen Parlaments teilnehmen. Außerdem ist eine Rede vor Studenten geplant. Der im syrischen Exil lebende Maschaal besucht regelmäßig den Iran, dessen Regierung einer der wichtigsten Verbündeten der Hamas ist.

JERUSALEM: Der Favorit bei den bevorstehenden Parlamentswahlen in Israel, Benjamin Netanjahu, hat den Iran als größte Bedrohung für Israel und die gesamte Menschheit bezeichnet. Sollte er das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen, werde er sicherstellen, dass der Iran nicht länger eine atomare Bedrohung darstelle, sagte Netanjahu im israelischen Fernsehen. - Nach Umfragen könnte Netanjahus rechtsgerichteter Likud-Block bei der Parlamentswahl in Israel am 10. Februar stärkste Kraft werden.

WASHINGTON: US-Präsident Barack Obama hat den Bürgern des Irak zum friedlichen Verlauf der Regionalwahlen vom Samstag gratuliert. Die Wahl sei ein wichtiger Schritt für die Iraker, um mehr Verantwortung für die eigene Zukunft übernehmen zu können, erklärte Obama in Washington. - Aussagekräftige Ergebnisse der Abstimmung, die in 14 der 18 irakischen Provinzen stattfand, werden nach Angaben der Wahlkommission in Bagdad erst in einigen Tagen erwartet.

KABUL: Ein Selbstmordattentäter hat in der afghanischen Hauptstadt Kabul einen Anschlag auf einen Konvoi ausländischer Truppen verübt. Nach Angaben des Innenministeriums wurden dabei zwei afghanische Zivilisten verletzt. Auch ein französischer Soldat erlitt leichte Verletzungen. Der Anschlag ereignete sich nahe einer Brücke am westlichen Stadtrand von Kabul. Die Brücke an der Hauptstraße in die Provinz Maidan Wardak und den Süden des Landes wird häufig von US- und Nato-Truppen benutzt.

FRANKFURT AM MAIN: Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist beigelegt. Nach zähen Verhandlungen verständigten sich die drei Gewerkschaften Transnet, GDBA und GDL und die Bahn auf Einkommenserhöhungen von 2,5 Prozent ab Februar und weiteren zwei Prozent von Januar 2010 an. Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 500 Euro. Als großen Erfolg bezeichneten die Gewerkschaften Verbesserungen im Bereich Arbeitszeit. Künftig haben die Eisenbahner Anspruch auf zwölf freie Wochenenden im Jahr.

HAMBURG: Die Piraten des vor der Küste Somalias gekaperten deutschen Flüssiggastankers 'Longchamp' haben sich bei der betroffenen Hamburger Reederei gemeldet. In dem Telefonat sei auch ein kurzes Gespräch mit dem indonesischen Kapitän möglich gewesen, teilte ein Sprecher der Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement mit. Den zwölf übrigen philippinischen Besatzungsmitgliedern gehe es ebenfalls den Umständen entsprechend. Das Schiff soll immer noch vor der somalischen Küste liegen. Unklar ist, ob die Entführer Lösegeld forderten. Die Seeräuber hatten den Tanker am Donnerstag in ihre Gewalt gebracht. Die 'Longchamp' war auf dem Weg von Norwegen nach Vietnam.

MOSKAU: Das neue Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, ist offiziell in sein Amt eingeführt worden. An dem Festgottesdienst in der Erlöserkathedrale in Moskau nahmen hunderte Gläubige teil, unter ihnen der russische Präsident Dmitri Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin. - Der 62-Jährige Kirill war am Dienstag zum 16. Patriarchen der weltweit größten orthodoxen Nationalkirche gewählt worden. Er ist Nachfolger des im Dezember verstorbenen Patriarchen Alexi II.

NAIROBI: Bei der Explosion eines Tanklastzuges sind in Kenia rund 90 Menschen ums Leben gekommen. Sie hatten nach Angaben der Behörden versucht, aus dem verunglückten Fahrzeug bei Molo in der Provinz Rift Valley das geladene Benzin abzupumpen, als der Lastwagen in Flammen aufging. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt. Wie das Rote Kreuz mitteilte, wurden rund 200 Menschen verletzt, zahlreiche von ihnen schwer.

PEKING: In der Stadt Changle im Südosten Chinas sind bei einem Brand mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, war in einem Restaurant ein Tischfeuerwerk außer Kontrolle geraten, das Teilnehmer einer Geburtstagsfeier entzündet hatten. - Im Nordosten Russlands kamen bei einem Brand in einem Wohnhaus mindestens sieben Menschen ums Leben. 16 Bewohner würden noch vermisst, teilten die Rettungskräfte mit.

PEKING: In China haben die Gesundheitsbehörden den achten Fall einer Vogelgrippe-Infektion beim Menschen seit Beginn des Jahres registriert. Betroffen ist eine 21-jährige Bäuerin in der Zentralprovinz Hunan. Bei ihr wurde der für Menschen gefährliche Erreger H5N1 festgestellt. Die junge Frau hatte Geflügel betreut, in dem das Virus aufgetreten war. - Seit 2003 starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 254 Menschen an der Vogelgrippe, unter ihnen 25 in China.

FUSSBALL: Beim ersten Spieltag der Bundesliga nach der Winterpause hat Aufsteiger Hoffenheim mit einem 2:0-Sieg gegen Cottbus die Tabellenführung verteidigt.

Hannover - Schalke 1:0; Köln - Wolfsburg 1:1; Dortmund - Leverkusen 1:1;

Berlin - Frankfurt 2:1 und Stuttgart - Mönchengladbach 2:0.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend stark bewölkt und besonders in der Mitte und im Norden gebietsweise Schneefall. Im Westen Auflockerungen. Tagestemperaturen minus drei bis plus drei Grad Celsius.

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