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US-Filmindustrie

Sondereinheit für Missbrauchsermittlungen in Hollywood gebildet

Angesichts der vielen Missbrauchsvorwürfe in der US-Filmindustrie hat die Staatsanwaltschaft in Los Angeles Sonderermittler eingesetzt. Unterdessen wurden weitere Prominente beschuldigt.

USA Hollywood-Schriftzug Los Angeles (picture alliance/AP Photo/R. Saxon)

Hunderte Frauen und Männer klagen über sexuellen Missbrauch in Hollywood

Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles hat eine Sonder-Ermittlungseinheit eingerichtet. Sie soll die massiven Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfe in der US-Filmindustrie untersuchen. Wie die Bezirksstaatsanwältin Jackie Lacey mitteilte, handele es sich um eine Sondereinheit aus speziell ausgebildeten und erfahrenen Staatsanwälten.

Die Staatsanwaltschaft reagiert damit auf eine Reihe von Missbrauchsvorwürfen. Diese betreffen maßgeblich den lange Zeit mächtigen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Er soll über Jahrzehnte hinweg Frauen missbraucht und vergewaltigt haben. In den letzten Monaten meldeten sich Hunderte Frauen mit entsprechenden Vorwürfen, darunter Hollywood-Größen wie Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie.

Nicht nur Weinstein beschuldigt

Aber auch andere Schauspieler und Mitarbeiter der US-Filmindustrie stehen unter Druck. So haben zahlreiche Männer den Oscar-Preisträger Kevin Spacey beschuldigt, ihnen gegenüber übergriffig geworden zu sein. Zuletzt sahen sich auch der Actionfilmstar Steven Seagal und der US-Komiker Louis C.K. Missbrauchsvorwürfen ausgesetzt.

Steven Seagal Schauspieler (Getty Images)

Steven Seagal wurde vor allem durch Actionfilme bekannt

Die Schauspielerin Portia de Rossi schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass Seagal während einer Sprechprobe, den Reißverschluss seiner Hose vor ihr geöffnet habe. Rossi habe daraufhin schnell den Raum verlassen und ihre Agentin angerufen. Diese habe allerdings nur erwidert: "Nun, ich wusste nicht, ob er Dein Typ ist." 

lih/stu (afp/dpa)

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