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Brasilien

Solidarität mit Chapecoense

Nach dem Flugzeugunglück in Kolumbien wollen andere Vereine dem brasilianischen Erstligisten Chapecoense unter die Arme greifen. Auch aus dem Ausland kommen Hilfsangebote.

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Nach dem Flugzeugabsturz: Trauer und Gebete für die Opfer

Nach dem Flugzeugabsturz in Kolumbien am Montagabend, bei dem fast die gesamte Mannschaft des brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense ums Leben gekommen ist, haben andere Klubs ein Zeichen der Solidarität gesetzt. 13 brasilianische Vereine boten an, für Chapecoense in der nächsten Saison kostenlos Spieler abzustellen. Außerdem wird ein Antrag beim nationalen Fußballverband CBF gestellt, dass Chapecoense in den kommenden drei Spielzeiten nicht in die zweite Liga absteigen kann. Mit dieser "minimalsten Geste der Solidarität" wollten die Rivalen helfen, "die Institution und den Teil des brasilianischen Fußballs, der verloren ging, wiederaufzubauen", hieß es. Die Aktion fand auch im benachbarten Ausland Anklang. Der argentinische Verband AFA verkündete auf seiner Internetseite, dass die ihm angehörigen Klubs ebenfalls Spieler abstellten wollen. Auch der Club Libertad aus Paraguay will sich an der Aktion beteiligen.

"Wir werden den Klub wieder aufbauen, Verträge mit neuen Spielern abschließen, und geduldig darauf hinarbeiten, dass wir weiterhin in der brasilianischen Liga mitspielen", sagte Chapecoense-Vizepräsident Ivan Tozzo. Bei dem Absturz der bolivianischen Chartermaschine nahe der kolumbianischen Stadt Medellin waren 71 Menschen ums Leben gekommen, neben Spielern und Betreuern von Chapecoense auch Fans der Mannschaft sowie 20 mitreisende Sportjournalisten. Das Team war auf dem Weg zum Final-Hinspiel der Copa Sudamericana, der Champions League Südamerikas, gegen Atletico Medellin. Nur drei Spieler überlebten schwer verletzt.

sn/asz (sid, rtr)

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