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Soldaten zu Landschaftsgärtnern!

Bekifft sind sie nicht, die Leser von DW-WORLD. Aber die Frage, ob Drogen legalisiert werden sollten, interessiert sie schon. Ebenso wie die Entwicklung im Irak und die Lage in Deutschland vor der Wahl.

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Deutschland vor der Wahl

Nun müssen die Parteien "Farbe bekennen". Doch die Programme der Konservativen spiegeln zukünftige Verhältnisse vergleichbar der Vereingten Staaten wider. Viel Geld und keine sozialen Strukturen! Die Grünen behalten mit Ihren wüsten Vorraussagungen über die Energieversorgung Recht. Der Kampf um die letzten Ressourcen wird beginnen. Alternativen stehen nicht zur Verfügung! Die Sozialen müssen die Kompromisse über Sozialstaat und internationale Wettbewerbsfähigkeit neu diskutieren und abwägen. Der Bürger steht jetzt vor einer der wichtigsten Entscheidungen in Europa. Soziale Gerechtigkeit oder unbegrenzter Kapitalismus? (Ralf Biegel)

Was soll der ganze Blödsinn mit der Vertrauensfrage? Ich verstehe dass nicht. Warum tritt der Bundeskanzler nicht zurück? So könnte er m.E. nur an Sympathien gewinnen. Bei einer Neuwahl wird die SPD sowieso verlieren!!! Außerdem würde dass wesentlich weniger Geld kosten, was der deutsche Staat doch angeblich so sehr benötigt. (Manfred Utermann, Mexiko)

Herr Schröder soll auf gar keinen Fall zurücktreten, denn mit Merkel und Co. würde ein viel größeres Dilemma entstehen. Schröder soll seinen (Reform-)Weg weitermachen. (Gerhard Stahr)

Sollte Schröder zurücktreten? Unbedingt! Er hat nichts gegen die Arbeitslosigkeit getan. Er hat nur Geld von den Armen genommen und es den Reichen gegeben. Unter ihm ist alles noch schlimmer geworden. Er hat die Armen abgeschrieben. Jetzt haben ihn dafür die Armen auch abgeschrieben. Das geschieht ihm ganz recht! (Ilja Moser)

Dieser Schritt entspricht dem Charakter unseres Bundeskanzlers. Das ständige Rufen nach dem Vertrauen in der SPD zeigt mir sein Inneres - Mal sehen was kommt. O.K. - dann schaun mer ma, Herr Schröder! (Frank- R. Drasdo)

Die Alternative, und ich habe nichts gegen die neuen Bundesländer, Pastorentöchter oder engagierte Politikerinnen, die Alternative ist doch wirklich nicht denkbar. Stellen Sie sich doch Angie im ernsthaften Gespräch mit Herrn Putin, Herrn Bush oder Toni Blair vor. Wir müssen doch nicht immer den Kasper spielen! (Fritz Lepold)


Frieden im Irak?

Der Irak strauchelt auf dem Weg zur Demokratie? Oder sind wir es, der demokratische Westen, der strauchelt? Wann begreifen wir, dass Völker wie auch immer ausgerichtet sich selber entwickeln (wenn nötig mit unserer Hilfe) und eigenverantwortlich entscheiden wollen? Warum müssen wir immer unseren Senf zu allem dazugeben (und wenn nicht Senf dann Patronen)? Engländer und Nordamerikaner haben nie einen Krieg auf ihrem Territorium gehabt. Schluss mit dem demokratischen Einmischen, Schluss mit Bush und Blair, Schluss mit dem angelsächsischen Gehabe von Weltfrieden und Gerechtigkeit. Irak und Iran müssen ihre Wege finden, die Wege ihrer Kultur, ihrer Religion, ihres Fortschritts. Blair auch noch als Ratspräsident .......wohin geht die Fuhre? Leider fehlen uns in Europa Köpfe, die diesem Treiben ein Ende bereiten könnten. (Dr. Jörg Thiede)

Sehe bzgl. Irak keine Alternativen, zumindest nicht in naher Zukunft! Wie einfach wäre es gewesen, diplomatische und bessere Außenpolitik zu betreiben? Irak war keine Gefahr für die USA. Die Invasion Iraks war nicht gerechtfertigt. Das Elend hört nicht auf und es ist grausam. Alles war auf Lügen aufgebaut. (M.Brandt)

Der vermutete Wohlstand stellt sich nicht ein, die Wahlen haben zwar eine eigene Regierung gebracht, aber das Sagen haben immer noch die Einbrecher: die USA. Solange die sich dort aufhält, solange geht der Widerstand weiter. (R.Bolliger)

Mein Ansatz: Die Soldaten gehen alle heim und werden Landschaftsgärtner, Feuerwehrmänner und Technisches Hilfswerk. Die irakische Bevölkerung ist kein Haufen von blutrünstigen, geblendeten Idioten. Warum sollten sie nicht selbst in der Lage sein, eine Staatsform zu finden, in der sie sich wohl fühlen? (Max Herrmann)

Vertrauen schafft Frieden. Leute die Quellen stehlen, hat man früher Brunnenvergifter genannt. Wer vertraut nun einem Brunnenvergifter? (Peter Hammerl)


Härtere Strafen fürs Kiffen?

Warum nicht einfach alle Drogen legalisieren? Dann hätte der Staat weitere Steuereinnahmen und müsste sich nicht nur auf die Alkohol-, Tabak- und Medikamentensteuer verlassen. Zudem gäbe es dann zusätzliche Arbeitsplätze, denn irgend jemand müsste die Drogen auch verkaufen. Und noch wichtiger: die Polizei und Justiz könnte sich auf andere wichtige Dinge konzentrieren, wie Steuerflucht, Wirtschaftskriminalität und Korruption. Bei legalem Anbau würde der Bauer, das letzte Glied in der Produktionskette, bestimmt auch mehr bekommen: Fair-Trade Hasch oder Opium. Aber leider ist unsere "Elite" nicht zu so einer banalen Lösung bereit .... und kokst sich selber die Nase zu. (Jens Reckert)

"Kiffen" ist in Deutschland legal, nur der Handel und Besitz ist verboten. Im vergleich mit dem drogenpolitisch liberalen Holland haben Staaten wie Deutschland und Frankreich höhere Drogentotenzahlen. Die Prohibition hat keine Wirkung auf den Markt obwohl viel Steuergeld in die Verfolgung investiert wird. Einen ernsthaften Grund für das Verbot kann ich angesichts der Zahlen des Drogenberichts der Bundesregierung nicht finden. Deshalb bin ich für die Legalisierung des Cannabis. (Benjamin Schulz)

Ich bin der Meinung, dass das Kiffen legalisiert werden sollte!!! Starker Alkoholkonsum wird ja nun auch nicht gleich gerichtlich verfolgt und bestraft, oder ...? Obwohl der Missbrauch von Alkohol in unserer Gesellschaft viel stärker ist! Was will man denn mit härteren Strafen oder Verboten erreichen? Ich finde, dass Aufklärung und das persönliche Gespräch mit den Betroffenen viel wichtiger ist, als härtere Strafen und absolute Verbote. (Heinz Schmidt)

Nein, kiffen sollte weder stärker verfolgt, noch bestraft werden. Aus rein ethischen Gesichtspunkten ist es unzulässig, da die Pflanze Hanf schon vor jedem Staat der Erde existierte, und wenn jemand dieses Kraut zu sich nehmen will, in welcher Form auch immer, dann soll derjenige dies tun! (Z. Mulder)

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