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Aktuell Welt

Sojus-Rakete an ISS angedockt

Nach zweitägigem Flug hat die bemannte russische Sojus-Rakete die Internationale Raumstation ISS erreicht. Nun sollen die Neuankömmlinge mit den drei Crew-Mitgliedern auf der Station zahlreiche Experimente durchführen.

Wie die Missionskontrolle in Moskau mitteilte, dockte der Weltraumtransporter mit der US-Astronautin Sunita Williams, dem Russen Juri Malentschenko und dem Japaner Akihiko Hoshide um 06.51 Uhr MESZ an die Station an. Die drei Astronauten sollen die derzeitige ISS-Besatzung verstärken, die aus den Russen Gennadi Padalka und Sergej Rewin sowie dem US-Astronauten Joseph Acaba besteht.

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Sojus dockt an ISS an

Auf die Neuankömmlinge wartet ein umfangreiches Arbeitsprogramm: Im Verlauf der insgesamt 124 Tage im All sollen etwa 40 wissenschaftliche Experimente durchgeführt werden. Malentschenko und Padalka sollen zudem während eines Außeneinsatzes eine Ladeplattform für ein neues Labor-Modul vorbereiten, das im nächsten Jahr zur ISS gebracht werden soll. Mit den drei Neuankömmlingen erreicht die Besatzung der Station wieder ihre Sollstärke von sechs Mitgliedern.

Nur Russland fliegt derzeit zur ISS

Die Sojus-Rakete war am Sonntagmorgen vom russischen Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur gestartet. Nach dem Ende des US-Space-Shuttle-Programms im Juli 2011 ist Russland derzeit die einzige Nation, die Menschen zur ISS transportieren kann. Erst 2015 soll wieder ein US-Raumschiff einsatzbereit sein. Die USA zahlen den Russen mindestens 50 Millionen Dollar (39 Millionen Euro) pro Astronaut, der zur ISS befördert wird. Das russische Raumfahrtprogramm hatte im vergangenen Jahr jedoch wiederholt mit Pannen zu kämpfen.

GD/kis (dpa, dapd, afp)

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