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Wirtschaft

Softwarekonzern SAP baut Arbeitsplätze ab

Europas größter Software-Hersteller SAP weitet angesichts der Konjunkturkrise sein Sparprogramm aus. Weltweit will das deutsche Unternehmen mehr als 3.000 Stellen streichen.

SAP-Logo (Foto: dpa)

Düstere Zeiten für SAP

Zum Jahresende werde die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 51.800 auf 48.500 reduziert, teilte der Konzern im baden-württembergischen Walldorf mit. Das entspricht knapp sechs Prozent der Belegschaft. SAP erhofft sich damit ab 2010 jährliche Einsparungen in Höhe von 300 bis 350 Millionen Euro.

"Anpassung an globale Rezession"

Das Unternehmen werde vor allem die "natürliche Fluktuation" wie Pensionierungen und freiwillige Abgänge "konsequent ausnutzen", teilte SAP mit. Die Maßnahmen würden es dem Konzern erlauben, seine Leistungsfähigkeit an die Auswirkungen der globalen Rezession anzupassen.

Keine Umsatzprognose 2009

SAP-Zentrale in Walldorf (Foto: AP)

SAP-Zentrale in Walldorf

Wegen des "anhaltend unsicheren wirtschaftlichen Umfelds" habe man sich zudem entschieden, für das Geschäftsjahr 2009 keine Umsatzprognose herauszugeben. "Die Marktbedingungen bleiben schwierig", hieß es aus Walldorf.

Der Softwarekonzern war in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Seit Herbst ist jedoch auch SAP von der weltweiten Wirtschaftskrise und der damit verbundenen sinkenden Nachfrage betroffen. Das Unternehmen musste einen drastischen Auftragsrückgang verzeichnen und verkündete einen Einstellungsstopp. (wa)

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