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Wirtschaft

Société Générale wusste Bescheid

Société Générale wusste Bescheid

Die französische Großbank Société Générale hat angeblich bereits frühzeitig von Luftgeschäften ihres Aktienhändlers Jérôme Kerviel gewusst, der mit 4,9 Milliarden Euro mehr Geld an der Börse verzockt hat als jeder Mensch vor ihm. Kerviel hatte unerlaubt hochriskante Börsengeschäfte getätigt und mit Luftbuchungen ausgeglichen. Die Société Générale hat nach eigenen Angaben erst am 18. Januar 2008 davon erfahren. Die Pariser Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche" berichtet unter Berufung auf Ermittlungsakten, Kerviels Luftgeschäfte seien bereits im März 2007 aufgefallen. In einer Mail vom 16. April 2007 an Kerviels Vorgesetzte und Kontrolleure habe die Managerin Marine Auclair auf Luftgeschäfte über insgesamt 94 Millionen Euro hingewiesen, schreibt das Blatt. Alle Verantwortlichen seien zu einer Krisensitzung zusammengekommen.