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Reise

So war die "Wiesn" 2017

Das Münchner Oktoberfest, das am Dienstag zu Ende ging, zieht positive Bilanz: Gut sechs Millionen Besucher kamen zum größten Volksfest der Welt, das weitgehend sicher und friedlich verlaufen ist.

Mit 6,2 Millionen Gästen verbuchten die Veranstalter zwar keinen neuen Besucherrekord, aber 600.000 mehr Besucher als im Vorjahr. Dennoch sind die Zahlen deutlich entfernt von früheren Extrem-Jahren mit an die sieben Millionen Gästen, ungemütlichem Gedränge und überfüllten Zelten.

Die entspannte Gelassenheit bei den Besuchern registrierte auch die Polizei. An den Eingängen, die dieses Jahr aus Sicherheitsgründen erst um 09.00 Uhr öffneten, hätten die Besucher allmorgendlich diszipliniert Schlange gestanden, ohne Gedränge - und auch kaum alkoholisiert.

Laut Polizei sei das neue Sicherheitskonzept aufgegangen. Einen Rückgang gab es demnach bei Taschendiebstählen und Körperverletzungen - mit Ausnahme der "Maßkrugschlägereien". Hier stieg die Zahl von 43 in 2016 auf 49 Fälle in diesem Jahr. Einen Anstieg gab es auch bei den gemeldeten Sexualdelikten - und zwar von 34 auf 67.

Die Gäste kamen in diesem Jahr wieder aus aller Herren Länder zur "Wiesn". In den Top Ten waren dabei Besucher aus den USA, Großbritannien, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Australien, den Niederlanden, Italien, Spanien und Dänemark. Außerdem kamen Gäste aus weiteren 65 Nationen, unter anderem Besucher aus Saudi-Arabien, Uruguay oder Simbabwe.

Die "Wiesn"-Besucher tranken 7,5 Millionen Maß Bier, außerdem verspeisten sie 127 Ochsen und 59 Kälber. Und sie versuchten 120.000 Maßkrüge zu stehlen.

fm/ks (AFP, dpa)