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Reise

So feiert die Metropole ihren Karneval

20 Jahre Vielfalt - 20 Jahre Karneval der Kulturen. 1996 zogen die Narren der Welt erstmals durch Berlin. Damals setzten die Veranstalter ein Zeichen gegen Rassimus. Jetzt feiern sie die Kunst der Toleranz.

5000 Akteure präsentierten Musik, Kostüme und Lebensfreude. Sie zeigten die multikulturelle Vielfalt der deutschen Hauptstadt.

Am Blücherplatz im Szenebezirk Kreuzberg wurde gefeiert. Es gab Konzerte auf vier Bühnen, Perfomances, Kunstaktionen und wie jedes Jahr als Höhepunkt die Parade mit zahlreichen Gruppen. Der Umzug führte vom Hermannplatz zu den Yorkbrücken. Sambatrommeln begleiteten Stelzenläufer, tanzende Drachen, Flamencotänzer, fächelnde Geishas und viele Gruppen in Fantasiekostümen zogen an den Schaulustigen vorbei.

Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat den Karneval als wichtiges Zeichen für die Weltoffenheit der Stadt bezeichnet. "Der Karneval der Kulturen ist ein klares Zeichen an diejenigen, die gerade wieder Ängste und Hass schüren wollen, dass dafür in Berlin kein Platz ist", sagte Kolat. Durch die Beteiligung vieler Berliner zeige das Fest auch, wie die Menschen hier "wirklich drauf sind, nämlich sehr weltoffen und tolerant".

In Berlin leben Menschen aus rund 200 Staaten. Der Anteil ausländischer Bürger unter rund 3,5 Millionen Einwohnern liegt bei 14,5 Prozent.

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