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Kultur

Snoopy, Frida, Pablo & Co.

Die "Internationalen Ausstellungstipps der Woche" führen in die Metropolen Rom, New York, London und Wien. Präsentiert werden Comic-Hunde, mexikanische Malerinnen, Fürstenfamilien und – mal wieder – Picasso.

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Pfiffiger Hund mit Erziehungswert

Die Figur Snoopy schuf 1950 der legendäre Zeichner Charles M. Schulz und sie gehört bis heute zusammen mit ihrem Herrchen Charlie Brown zu den beliebtesten Gestalten der Peanuts-Comic-Truppe. Ursprünglich sollte das weiße Hündchen nur als Spielgefährte von Charlie Brown fungieren, aber dann wurde Snoopy eine so starke Figur, dass sie in Windeseile die Herzen der Comic-Fans eroberte. Der Palazzo delle Esposizioni in Rom widmet dem pfiffigen Hund eine große Ausstellung mit riesigen Snoopy-Figuren, dreidimensionalen Abbildungen und einem Laboratorium für Kinder. Die Schau "Snoopy - ein Amerikaner in Rom" soll vor allem den erzieherischen Wert der Peanuts in den Vordergrund stellen

Die Ausstellung in Rom ist noch bis zum 30. Juni 2002 geöffnet.

Geschichte des Hauses Liechtenstein

Auf eine mehr als 850 Jahre alte Familiengeschichte kann das Fürstenhaus Liechtenstein zurückblicken. Ihre Wurzeln hat das Fürstengeschlecht allerdings nicht im gleichnamigen Kleinstaat zwischen Österreich und der Schweiz, sondern im Weinviertel nördlich von Wien. 1136 ist der Name Liechtenstein in dieser Region erstmals urkundlich erwähnt. Das im Besitz der Fürstenfamilie stehende Schloss Wilfersdorf, 40 Kilometer nordöstlich von Wien gelegen, wurde in den vergangenen Jahren restauriert und wird im Rahmen einer Feier im Beisein von Fürst Hans Adam II. am 11. Mai 2002 nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben Sonderausstellungen wird im Schloss eine Dauerausstellung über die Geschichte der fürstlichen Familie gezeigt. Kernstück dieser Sammlung ist die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichende Stammtafel des Fürstengeschlechts.

Ab 11. Mai 2002 heißt es "Willkommen auf Schloss Wilfersdorf"!

Frida Kahlo und ihre Maler-Kollegen

Selbstportrait von der Künstlerin Frida Kahlo

Selbstportrait der Künstlerin Frida Kahlo

Unter dem Titel "Frida Kahlo, Diego Rivera and Twentieth-Century Mexican Art" zeigt das Museo Del Barrio in New York über 100 Gemälde, Zeichnungen und Fotografien der mexikanischen Moderne zwischen 1910 und 1950. Unter anderem sind selten präsentierte Werke der Malerin Frida Kahlo und ihres Mannes Diego Rivera zu sehen. Die bis zum 8. September 2002 gezeigten Arbeiten aus der Sammlung von Jacques und Natasha Gelman geben Einblicke in das Leben und die Kultur des vor- und nachrevolutionären Mexiko.

Ein Stück Mexiko in New York – noch bis zum 8. September 2002.

Picasso und Matisse vereint in der Tate Modern

Picasso Ausstellung

"The painter and his model" - Picasso 1963

Meisterwerke von Matisse und Picasso, den beiden Giganten der Kunst des 20. Jahrhunderts, werden in der Tate Modern in London gezeigt. Der Besucher der Ausstellung "Matisse - Picasso" soll Gelegenheit erhalten, in mehr als 30 Gruppen von Bildern und Skulpturen die Werke der beiden Freunde und Rivalen zu vergleichen und die Kontraste herauszufinden. Die Bekanntschaft der beiden Künstler wird bis 1906 zurückverfolgt, als sie sich in Paris regelmäßig in der Wohnung von Gertrude und Leo Stein trafen. "Trotz ihrer ursprünglichen Rivalität wird deutlich, dass beide wechselseitig ihre Ebenbürtigkeit anerkannten", sagte Tate-Direktor Nicholas Serota. Das Museum an der Themse erwartet einen wahren Besucheransturm und stellt pro Stunde 500 Karten für die Ausstellung bereit.

Picasso und Matisse sind vom 11. Mai bis zum 18. August 2002 in London zu sehen. dpa/(fro)

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