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Ostmitteleuropa

Slowaken nicht mehr gezwungen, "das kleinere Übel" zu wählen

– Die Gesellschaft in der Slowakei ist nicht mehr so polarisiert wie noch vor vier Jahren

Köln, 20.09.2002, HOSPODARSKE NOVINY, NARODNA OBRODA

HOSPODARSKE NOVINY, 18.9.2002, slowak.

Zum fünften Mal nach der Wende wählen die Slowaken am Freitag und Samstag ihre Volksvertreter für den Nationalrat, das Parlament von Bratislava. Niemand zweifelt mehr daran, ob die Wahl 2002 in der Slowakei tatsächlich frei und demokratisch verlaufen wird. Und darin liegt auch der wichtigste Unterschied zu den Wahlen von 1998. Damals, vor vier Jahren, gab es große Sorgen nicht über das Wahlergebnis selbst, sondern auch darüber, ob die Wahlen (nach den Erfahrungen mit der Regierung des autokratisch herrschenden Premiers Meciar – MD) nicht manipuliert oder sogar vereitelt werden. (...) (ykk)

NARODNA OBRODA, 20.9.2002, slowak.

(...) Im Gegensatz zu den Wahlen von 1998 ist auch die Gesellschaft in der Slowakei nicht mehr so extrem polarisiert. (...) Vor vier Jahren konnte sich der Wähler nur zwischen zwei politischen Lagern entscheiden : entweder "Meciar" oder die "Anti-Meciar-Koalition." Heute ist die Situation qualitativ eine andere. Die Entscheidung, entweder das "kleinere" oder das "größere Übel" zu wählen, gehört der Vergangenheit an. Jetzt gibt es für den Wähler ein weitaus breiteres Spektrum an Möglichkeiten, wem er seine Stimme gibt. Die Vielzahl der zur Wahl angetretenen Parteien bietet die Chance, dass der Bürger sich die Partei aussuchen kann, die am ehesten seinen Vorstellungen entspricht. (...) (ykk)

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