1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Ostmitteleuropa

Slowakei: Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent

– IWF bescheinigt markanten Fortschritt, empfiehlt jedoch Vertiefung des Reformprozesses und strengere Fiskalpolitik

Bratislava, 14.3.2002, RADIO SLOWAKEI

RADIO SLOWAKEI, deutsch, 14.3.2002

Das Bruttoinlandsprodukt der Slowakischen Republik hat im Vorjahr 965 Milliarden Slowakische Kronen erreicht, was zwischenjährlich ein Wachstum um 3,3 Prozent darstellt. Das Tempo des Wirtschaftswachstums wurde deutlich beschleunigt, da das BIP der Slowakei im Jahre 2000 eine 2,2-prozentige Erhöhung aufwies. Die Anzahl der Arbeitslosen in der Slowakei wuchs 2001 zwischenjährig um 4,7 Prozent auf 508.000 Personen. Die Arbeitslosenrate erreichte im Jahre 2001 19,2 Prozent. (ykk)

RADIO SLOWAKEI, deutsch, 14.3.2002

Die slowakische Wirtschaft hat noch viele Probleme zu bewältigen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) mahnt die slowakische Regierung zu einer effektiven Lösung der Wirtschaftsfragen. Die Mission des Fonds, die in den vergangenen Monaten die Entwicklung in der Slowakei bewertete, stellt fest, dass die Slowakei zwar einen markanten Fortschritt erreichte, doch gebe es auch viele unerfüllte Aufgaben und unter ihnen die wichtigsten - die Reformen. Der Regierung sei es nicht gelungen, solche Änderungen durchzusetzen, die für die Auslandsinvestoren einen sicheren Raum schaffen würden.

Laut IWF-Mission kann die Unsicherheit der potentiellen Auslandsinvestoren die slowakische Wirtschaft noch verletzbarer machen. Der einzige Ausweg sei eine kluge Fiskalpolitik. Der Währungsfonds empfahl, eine Reform der Ausgaben des Staates durchzuführen. Diese sollte positive Auswirkungen auf das laufende Konto der Zahlungsbilanz, dessen Defizit drohend steigt, haben. Die Mission schlägt vor, die Ausgaben des Staates durch ein niedrigeres Tempo des Autobahnbaus, die Lösung der Verschuldung des Gesundheitswesens, kleinere Subventionen für Arzneimittel und für Hypothekarkredite sowie für Landwirtschaft zu senken. Falls die Regierung ihre Fiskalpolitik nicht ändert, werde die Zentralbank die Währungspolitik strenger machen müssen. (ykk)

  • Datum 15.03.2002
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/1zTr
  • Datum 15.03.2002
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/1zTr