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Ostmitteleuropa

Slowakei: 100 Tage in der EU

– Befürchtungen erweisen sich als unbegründet

Bratislava, 5.8.2004, RADIO SLOWAKEI IS, deutsch

Der EU-Beitritt hat weder auf den Verkaufstischen der slowakischen Läden noch in den Geldtaschen der Slowaken eine Revolution verursacht. Die Mehrheit der Firmen musste bisher mit der "gefährlichen" europäischen Konkurrenz nicht kämpfen. Aber auch die slowakische Ware setzte sich bisher auf dem europäischen Markt nicht durch. Die Experten meinen, im Laufe der ersten 100 Tage der EU-Mitgliedschaft geschah nichts Besonderes und es wurden nur ihre sachlichen Schätzungen bestätigt. Die Preise stiegen zwar ein bisschen an, der EU-Beitritt des Landes wurde jedoch zu keinem Inflationsimpuls. Die einzige markante Preiserhöhung wurde bei einigen Lebensmitteln verzeichnet – bei Bananen, Zucker und Butter. Zu keinen großen Änderungen kam es in der Welt des Unternehmens. Die europäischen Märkte öffneten sich zwar, die slowakischen Unternehmen nutzten diese Chance bisher jedoch nicht. Über einen Erfolg im Exportbereich können nur einige Lebensmittelproduzenten sprechen, denen es gelang, für ihre Produkte – Butter und Milch – neue Absatzgebiete zu finden. Die Landwirtschaft ist zugleich ein Zweig, der die Konkurrenz seitens der ausländischen Produktion am meisten fürchtet. (fp)

  • Datum 06.08.2004
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