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Kultur

Skulpturen, Jazz und Tigerhaie

Bilder des frühen und des späten Picasso, Jazz und Fotografie, konservierte Tiere in Formaldehyd: unser Blick auf interessante Ausstellungen.

Besucherin betrachtet zwei Skulpturen

Die Frau als Mittelpunkt: Picasso-Austellung

Der junge Picasso trifft den alten. Eine Ausstellung im Picasso-Museum der südspanischen Stadt Málaga stellt Werke des Künstlers aus dessen Jugend späteren Schöpfungen gegenüber. Im Mittelpunkt der Schau in der Geburtsstadt von Pablo Picasso steht die Metallskulptur "Mujer" (Frau). Grundzüge dieses Werks sind bereits in frühen Papierfiguren zu erkennen. Ziel der Ausstellung sei es, "Mujer" in einen historischen und künstlerischen Kontext zu stellen, sagte die Kulturministerin der Region Andalusien, Rosa Torres. Zu den 38 Exponaten gehören auch Werke von Henri Matisse und Julio González, die den Einfluss der beiden Künstler auf Picasso dokumentieren sollen. Die Ausstellung ist bis zum 30. August geöffnet.

Matador Picasso

Werke von Pablo Picasso aus seiner letzter Schaffensperiode präsentiert die New Yorker Galerie Gagosian. Zu sehen sind 50 Gemälde und 49 Drucke, die in den letzten zehn Jahren seines Leben entstanden. Als Kurator von "Picasso: Mosqueteros" zeichnet Picassos Biograf John Richardson ("A Life of Picasso") verantwortlich. Er wählte unter anderem "Kopf eines Matador" aus dem Jahre 1970 aus, sowie vier weitere Gemälde aus dem Jahre 1967. Picasso: Mosqueteros" ist bis zum 6. Juni zu sehen.

Jahrhundert des Jazz

Bild The Block Référence du cliché

Der Jazz als künstlerische Inspiration: Bild der Ausstellung "Das Jahrhundert des Jazz"

Der Jazz hat seinen Ursprung im 20. Jahrhundert in den USA und inspirierte viele Künstler aus den Bereichen Fotografie, Literatur und Kunst. Bis zum 28. Juni zeigt das Musée du quai Branly - das Pariser Museum für Stammeskünste -unter dem Titel "Das Jahrhundert des Jazz" rund 1000 Exponate, darunter Gemälde,Skulpturen, Plakate, Fotografien und Manuskripte, die direkt oder indirekt Jazz zum Thema haben. Unter den ausgestellten Werken befindet sich auch das Meisterwerk "Die Großstadt" des deutschen Malers Otto Dix. Neben Dix sind vor allem auch US-amerikanische Künstler vertreten, wie zum Beispiel Reginald Marsh mit "Night at the Savoy Ballroom".

Retrospektive und Weltpremiere

Damien Hirst neben Exponat

Weltpremiere in Kiew: Damien Hirst stellt im "Requiem" aus


Der britische Künstler Damien Hirst zeigt bei einer Weltpremiere in der ukrainischen Hauptstadt Kiew vierzig bisher noch nicht ausgestellte Gemälde über seine Auseinandersetzung mit dem Tod. Die Ausstellung "Requiem" im Pinchuk ArtCenter bis zum 20. September ist aber vor allem eine Retrospektive mit mehr als 100 Exponaten ausden vergangenen 20 Jahren, wie Hirst bei der Eröffnung selbst sagte. Zu sehen sind etwa seine in Formaldehyd konservierten Tiere wie Tigerhaie, Schafe und Kälber und die so genannte "Medikamenten"-Reihe. Seine zwischen 2006 und 2008 entstandenen Bilder zeigen Totenköpfe und Figuren auf dunkelblauem Hintergrund. Das 2006 im Stadtzentrumeröffnete Museum des ukrainischen Milliardärs Viktor Pinchuk ließ für diese "größte Hirst-Show aller Zeiten" einen zusätzlichen Pavillon errichten.

Ra/dpa

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