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Sport

Ski-WM: Maria Riesch bei Super-G ohne Chance

In Val d'Isère hat die alpine Ski-WM begonnen. Zum Auftakt blieb Maria Riesch im Super-G ohne Medaille, sie hofft aber noch auf vordere Platzierungen. Bei den Herren hat nur Felix Neureuther Chancen.

Maria Riesch

Maria Riesch blieb im Super-G ohne Medaille

Maria Riesch hat zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften die erhoffte Medaille klar verpasst. Die Partenkirchenerin war in Val d'Isère auf der extrem schwierigen Piste ohne Chance und wurde Achte. "Ein bisschen enttäuschend ist es schon. Ich habe mich nicht so viel getraut. Aber Lindsey hat gezeigt, dass man schnell und aggressiv fahren konnte", bemerkte Riesch nach ihrer Fahrt. Die Gesamtweltcup-Führende Lindsey Vonn aus den USA sicherte sich in 1:20,73 Minuten ihren ersten WM-Titel. "Das ist eine Erleichterung. Ich habe schon eine Goldmedaille, das war mein Ziel für die ganze WM. Jetzt werde ich lockerer sein", sagte die 24-Jährige, die als einzige der großen Favoritinnen ihrer Rolle gerecht wurde.

Viele Ausfälle

Lindsey Vonn

Lindsey Vonn durfte jubeln

Überraschungs-Zweite wurde Lokalmatadorin Marie Marchand-Arvier, die erst einmal in ihrer Karriere im Superriesenslalom in die Top Ten fuhr. Die Französin hatte mit Startnummer zwei gute Sicht-Bedingungen. Bronze ging an Andrea Fischbacher aus Österreich. Die Oberstdorferin Gina Stechert schied wie viele andere Fahrerinnen aus. Viktoria Rebensburg kam auf einen guten zehnten Platz.

WM der Rekorde

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier

Schon vor ihrem Beginn wartete die Ski-WM in Val d'Isere mit zwei Rekorden auf. Athleten aus 73 Nationen werden teilnehmen, so viele wie nie zuvor. Und die Ausrichter haben einen straffen Zeitplan gesetzt mit elf Wettbewerben an nur 13 Tagen. Der deutsche Skiverband schickt elf Läuferinnen und Läufer an den Start. Beurteilt man sie nach der zuletzt im Weltcup gezeigten Form, so hat wohl nur Maria Riesch ernsthafte Chancen auf eine Medaille, vor allem im Slalom. Schon vier Slalomrennen konnte Riesch in diesem Winter gewinnen. Eine zweite deutsche Hoffnung könnte die erst 18-Jährige Viktoria Rebensburg sein, immerhin Juniorenweltmeisterin des Vorjahres im Super G 2008. Von den anderen deutschen Damen hat Kathrin Hölzl gute Chancen auf eine vordere Platzierung im Riesenslalom, Maria Riesch jüngere Schwester Susanne könnte im Slalom für eine Überraschung sorgen.

Hinter Neureuther lange nichts

Felix Neureuther beim Slalom

Felix Neureuther muss endlich wieder ins Ziel kommen

Düster sieht es dagegen bei den deutschen Herren aus. Vor dem Abschlusstag der WM, wenn in Val d'Isere der Slalom stattfindet, sind die Rennen der Herren aus deutscher Sicht wohl eher uninteressant. Zwar sind mit Stephan Keppler und den Strodl Brüdern Andreas und Peter drei Abfahrtsspezialisten gemeldet, doch findet man bei Weltcuprennen keinen von ihnen regelmäßig unter den besten 30.

Einzige Hoffnung des DSV auf vordere Plätze ist daher Felix Neureuther und das auch nur und ausschließlich im Slalom. Dabei schmerzt es, dass Neureuther die Bürde mit sich herumschleppt, bei den letzten vier Slalomrennen noch nicht einmal ins Ziel gekommen zu sein. Er versucht dennoch das Positive zu sehen und wertet seine schwarze Serie sogar als Vorteil. "Ich kann befreit auffahren und attackieren. Auf keinen Fall gehe ich mit Medaillenhoffnungen ins Rennen", sagt er. "Favoriten sind die anderen."

Grafik Pisten in Val d'Isere

Auf zwei Pisten finden in Val d'Isere elf Wettbewerbe an 13 Tagen statt

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