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Kultur

Sisi-Gemälde für Rekordpreis in Wien versteigert

Sie war die Kaiserin der Herzen. Das Gemälde der Herrscherin Elisabeth von Österreich, bekannt als Sissi, war das begehrteste Objekt bei einer Wiener Auktion. 1,5 Millionen Euro zahlte ein anonymer Käufer.

Als Sisi (oder Sissi) ist sie weltweit bekannt. Um ihr Leben ranken sich zahlreiche Mythen, die bis heute den Blick auf Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn prägen. Das Gemälde, eine Koproduktion der Maler Carl Theodor von Piloty und Franz Adam, zeigt sie als versierte Reiterin. Die 15-jährige Sisi sitzt in brauner Robe und wallendem Rock mit kessem Damenhut auf einem Pferd. Im Hintergrund ist der Sommersitz ihrer Eltern in Possenhofen am Starnberger See abgebildet. Das Bild hing bis zum Tod Franz Josephs 1916 über dessen Bett in der Wiener Hofburg. Es war das Weihnachtsgeschenk Elisabeths an ihren künftigen Mann im Verlobungsjahr 1853. Der Kaiser vererbte es seiner Tochter Marie Valerie.

Das Gemälde von Sisi erzielte einen Spitzenpreis

Experten schätzten den Wert des Gemälde auf 300.000 bis 350.000 Euro. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Das Gemälde von Sisi wechselte für mehr als 1,5 Millionen Euro den Besitzer. Den Zuschlag für das Porträt von "Elisabeth von Österreich als Braut zu Pferd in Possenhofen" habe auf der Auktion "Gemälde des 19. Jahrhunderts" ein Telefonbieter erhalten, wie ein österreichisches Nachrichtenportal verkündete.

Mehr als 150 Jahre befand sich das Gemälde in Habsburgischem Privatbesitz, dann verlor sich die Spur des Bildes. Nun ist es wieder aufgetaucht, darf aber laut einer Verordnung des Denkmalamts Österreich nicht verlassen.

so/suc (Dorotheum, Nachrichtenportal.at)

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