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Aktuell Welt

Singh will Handel mit Deutschland ankurbeln

Wenn es nach Regierungschef Singh geht, dann darf der Handel mit Deutschland ruhig weiter wachsen. Bei den zweiten deutsch-indischen Konsultationen in Berlin steht aber auch die Kooperation mit Europa auf der Agenda.

Der indische Premierminister Manmohan Singh (Archivfoto von 2012, afp/Getty Images)

Manmohan Singh

Kurz vor seinem Abflug nach Deutschland gab Indiens Premierminister Manmohan Singh ein wichtiges Signal für seine Visite in Berlin. Bei seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel werde er sich dafür starkmachen, den Handel zwischen beiden Ländern auszuweiten. Zudem wolle er erreichen, dass Europa seine Türen für Investoren und Fachkräfte aus Indien offenhalte.

Am Mittwoch beginnen in Berlin die zweiten Regierungskonsultationen zwischen beiden Ländern. Zum Programm der Beratungen, die am Donnerstag fortgesetzt werden, gehören bilaterale Gespräche zwischen den Ministern und eine gemeinsame Sitzung der beiden Kabinette. So wird Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit seinem Kollegen Salman Khurshid sprechen. Am Abend gibt Merkel zu Singhs Ehren ein Essen. Die erste Runde der bilateralen Beratungen fanden im Mai 2011 in Neu Delhi statt.

Singh erwartet, dass die Regierungen mehrere Verträge und Absichtserklärungen unterzeichnen. Es gehe um Infrastruktur, Produktion, Wissenschaft und Technologie, Berufsausbildung sowie erneuerbare Energien. Außerdem wolle er Merkel um Unterstützung bitten, damit das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien zu einem "baldigen Abschluss" komme.

BMW verstärkt Kooperation mit Indien

Zwei Motorräder des indischen Herstellers TVS auf der Auto EXPO in Neu Delhi 2010 (Foto: AP)

Zwei TVS-Motorräder auf einer Messe Neu Delhi

Erst am Montag hatte das Münchner Unternehmen BMW angekündigt, sein Motorradgeschäft in Zusammenarbeit mit dem indischen Hersteller TVS Motor Company auszubauen. Die Münchner planen mit TVS kleine Maschinen in der Klasse unterhalb von 500 Kubikzentimetern und haben damit vor allem junge Käufer im Blick. Beide Hersteller sollen später eigene, leicht unterschiedliche Modelle auf den Markt bringen, die aber gemeinsam entwickelt wurden.

"Vor dem Hintergrund sich verändernder Motorradmärkte, demografischer Entwicklungen und steigender Umweltanforderungen erweitern wir unser Produktangebot, um neue Wachstumspotenziale für uns zu erschließen", sagte der Präsident von BMW Motorrad, Stephan Schaller. Mit ersten Produkten ist frühestens 2015 zu rechnen.

kle/ml (dpa, afp, bundesregierung.de)

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