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Wirtschaft

Siemens und Mitsubishi prüfen Alstom-Gebot

Neues im Übernahmepoker um den französischen Konzern Alstom: Der deutsche Industrieriese Siemens wird vielleicht mit Japanern zusammen den Franzosen ein Angebot machen, damit der US-Konkurrent GE nicht zum Zuge kommt.

Siemens holt im Ringen um den französischen Rivalen Alstom den japanischen Konkurrenten Mitsubishi Heavy Industries (MHI) mit ins Boot. Beide Unternehmen wollen bis zum Montag (16.06.2014) entscheiden, ob sie dem Verwaltungsrat des französischen Konzerns ein Übernahmeangebot vorlegen werden, wie Siemens und MHI am Mittwoch mitteilten. Nach Agenturberichten soll an diesem Sonntag (15.06.2014) der Aufsichtsrat von Siemens zu einer Sitzung zusammenkommen.

"Ich begrüße die Bereitschaft von MHI, sich unseren Überlegungen anzuschließen", sagte Siemens-Chef Joe Kaeser. MHI-Chef Shunichi Miyanaga sagte: "Wir sind davon überzeugt, dass wir einen substanziellen Beitrag zu einer partnerschaftlichen Lösung für Alstom leisten können, der einen Mehrwert für alle beteiligten Parteien inklusive des Landes Frankreichs schaffen wird."

Siemens liefert sich seit Ende April mit seinem US-Rivalen General Electric (GE) ein Tauziehen um Alstom. Die Amerikaner haben bereits ein Gebot abgegeben. Für 12,35 Milliarden Euro wollen sie die Energiesparte des französischen Unternehmens kaufen, das neben Turbinen auch Züge wie den Schnellzug TGV baut. Siemens bekundete nach Bekanntwerden der GE-Offerte ebenfalls Interesse an Alstom und prüft seit einigen Wochen ein eigenes Übernahme-Angebot.

zdh/bea (afp, reuters, dpa)

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