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Wirtschaft

Siemens muss zahlen

Im größten Schmiergeld-Skandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte muss der Elektrokonzern Siemens Geldbußen von rund einer Milliarde Euro in Deutschland und den USA zahlen. Darauf einigte sich der Konzern mit dem amerikanischen Justizministerium und der US-Börsenaufsicht SEC sowie der Staatsanwaltschaft München. Damit seien die Verfahren gegen das Unternehmen wegen des Vorwurfs der Bestechung von Amtsträgern in beiden Ländern zeitgleich beendet, sagte Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme am Montagabend in München. Wie das US-Justizministerium ausdrücklich betonte, sind damit aber Verfahren gegen einzelne frühere Top-Manager des Unternehmens nicht ausgeschlossen. Zugleich richtete er massive Vorwürfe gegen das Unternehmen. Das Verfahren habe ergeben, dass «Bestechung nichts weniger als normales Vorgehen» für Siemens gewesen sei.