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Wirtschaft

Siemens: Gewinn bricht ein

Das vergangene Quartal war für den Münchener Technologiekonzern Siemens kein Quell der Freude: Der Gewinn brach deutlich ein. Jetzt drohen große Herausforderungen im Energiegeschäft.

Die Sparte für Stromerzeugung und Gasturbinen benötige "ein deutlich weiterreichendes Konzept, um längerfristig zu den früheren Margen zurückzukehren", erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser am Dienstag zur Hauptversammlung in München. Die Sparte hat mit den Folgen des sinkenden Ölpreises zu kämpfen. Siemens will bisher bereits rund 1200 Stellen in dem Geschäftsfeld abbauen. Auch im Medizintechnik-Geschäft, das verselbstständigt wird, lief es nicht rund.

Unter dem Strich verdiente Siemens zwischen Oktober und Dezember knapp 1,1 Milliarden Euro und damit ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang blieb um 13 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück, der einen milliardenschweren Metro-Auftrag in Saudi-Arabien enthalten hatte.

Für den Gewinnschwund machte Siemens unter anderem eine veränderte Zinslage und Schwankungen bei Finanzinstrumenten verantwortlichen. Dies riss in die hauseigene Vermögensverwaltung ein Loch von 123 Millionen Euro.

Dennoch zeigte sich Kaeser zufrieden. "Die meisten unserer Geschäfte haben sich im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt", sagte er. Für das Gesamtjahr bekräftigte er, den Gewinn je Aktie um mindestens 15 Prozent zu steigern und eine operative Marge zwischen zehn und elf Prozent zu erreichen.

dk/ul (dpa/rtr)