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Aktuell Asien

Sie starben für ihren Glauben in Korea

Es ist der Höhepunkt der Südkorea-Reise des Papstes: Franziskus hat mehr als 100 Märtyrer seliggesprochen, die wegen ihres christlichen Glaubens gefoltert oder getötet wurden.

Bei einer Freiluftmesse an einem historischen Tor in der Innenstadt von Seoul sprach der Papst exakt 124 Märtyrer aus dem 18. und 19. Jahrhundert selig. Die Messe galt als - zumindest spiritueller - Höhepunkt des fünftägigen Besuchs des Papstes in dem asiatischen Land.

Die erste Generation

Die koreanischen Christen, die geehrt werden, gehörten zur ersten Generation koreanischer Katholiken. Die Polizei erwartete für die Messe im Zentrum Seouls, die unter hohen Sicherheitsvorkehrungen abgehalten wird, bis zu eine Million Teilnehmer. Zu der Messe auf dem zentralen Platz sind allerdings lediglich 170.000 Personen zugelassen. Zuvor legte der Papst an der Märtyrer-Gedenkstätte Seo So-Mun einen Kranz nieder. Das Denkmal markiert den Ort, an dem im 19. Jahrhundert zahlreiche der Christen auch wegen ihrer Ablehnung des Konfuzianismus hingerichtet wurden.

Erste Asien-Reise

Am Freitag hatte der Papst im WM-Stadion von Taejon eine Mariä-Himmelfahrtmesse mit Zehntausenden von Menschen gefeiert und Teilnehmer des sechsten Asiatischen Jugendtags getroffen. Es ist die erste Reise des Papstes nach Asien seit Beginn seines Pontifikats im vergangenen Jahr.

Im Verlaufe des Tages reist Franziskus zu einem Therapie- und Erholungszentrum in Kkottongnae etwa 90 Kilometer südöstlich der Hauptstadt weiter. Dort trifft er mit behinderten Kindern und Erwachsenen sowie deren Betreuern zusammen. Anschließend legt er einen kurzen Halt im "Garten der abgetriebenen Kinder" ein, bevor er im Zentrum für Spiritualität "Schule der Liebe" ein Abendgebet feiert. Franziskus bleibt bis Montag in Südkorea.

ml/kle (dpa/KNA/afp/ape/rtre)

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