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Presse

Shimon Peres: Attentate können Friedensprozess nicht stoppen

Ex-Außenminister und früherer Ministerpräsident Israels im Interview mit DW-RADIO

Der frühere Außenminister und Ministerpräsident Israels, Shimon Peres, geht davon aus, dass die drei Selbstmordanschläge am vergangenen Wochenende in Israel den Friedensprozess "eindeutig gefährden. Aber ich denke, sie können ihn nicht stoppen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Terroristen weiterhin über den Zeitplan entscheiden." Das sagte Peres in einem Interview mit dem Englischen Programm von DW-RADIO in Tel Aviv. Der Friedensplan sei zwar "nicht perfekt, aber es ist der einzige Friedensplan, der zur Zeit existiert. Die internationale Gemeinschaft hat ihn akzeptiert und die Araber auch."

Angesichts der wachsenden Popularität von Palästinenser-Präsident Jassir Arafat sprach der israelische Politiker die Hoffnung aus, dass der palästinensische Ministerpräsident Machmud Abbas "an Stärke zunimmt, wenn er in der Lage ist, Fortschritte zu präsentieren. Wir müssen ihm helfen, einen politischen Horizont zu erreichen."

Der Friedensprozess im Nahen Osten muss nach Ansicht von Peres wieder in Gang gesetzt werden, "weil die wirtschaftlichen Kosten so enorm sind und die Zukunft gefährdet ist. Die menschlichen Verluste und die demographische Entwicklung erfordern schnelle Ergebnisse." Peres forderte im deutschen Auslandsrundfunk, "dass eine Harmonie zwischen Europa und den USA entsteht. Sie müssen ihre Differenzen ad acta legen, in einer konzertierten Aktion handeln und nicht jeder für sich allein."

19. Mai 2003
099/03

Diese Pressemitteilung und mehr auch unter: www.dw-world.de/presse

  • Datum 19.05.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3eid
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