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Sport-News

Sexwale widerspricht Berichten über Rückzug

Im Kampf um die Nachfolge von FIFA-Präsident Joseph Blatter scheint ein Kandidat noch vor der Wahl aufzugeben. Tokyo Sexwale widerspricht allerdings Medienberichten, die über seinen Rücktritt spekuliert hatten.

Der südafrikanische Kandidat Tokyo Sexwale hat Spekulationen über einen bevorstehenden Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen beim Fußball-Weltverband FIFA zurückgewiesen. "Ich bin weiter dabei, und ich werde nicht davonlaufen", sagte der 62-Jährige der französischen Nachrichtenagentur AFP. Dies werde auch so bleiben, es sei denn, es geschehe "Weltbewegendes".

Zwei Zeitungen aus Südafrika hatten über mangelnden Rückhalt für den früheren Weggefährten des Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela bei den Nationalverbänden des afrikanischen Kontinents berichtet. Der Milliardär und Ex-Minister könnte demnach nach dem Spitzentreffen des Afrika-Verbandes CAF am Freitag in Ruandas Hauptstadt Kigali seinen Verzicht auf die Bewerbung um die Nachfolge des gesperrten FIFA-Bosses Joseph S. Blatter erklären. Die Zeitungen "Sunday Times" und "City Press" bezogen sich in ihren Berichten auf namentlich nicht genannte Quellen beim südafrikanischen Verband SAFA.

Sexwale lange Zeit Geheimfavorit

Bei Afrikas Verbänden soll demzufolge Unzufriedenheit herrschen, dass Sexwale bislang seine Pläne nur bruchstückhaft offengelegt habe und die Interessen der Nationen auf seinem Heimatkontinent dabei nicht ausreichend berücksichtigt seien. Sexwale, der neben mehr Transparenz bislang lediglich die Verhinderung eines Europäers als neuen FIFA-Chef als wichtigstes Ziel seiner Bewerbung deklariert hat, galt im vergangenen Sommer lange Zeit als Geheimfavorit auf den FIFA-Chefposten. Die Wahl von Blatters Nachfolger ist für den Außerordentlichen FIFA-Kongress am 26. Februar in Zürich angesetzt.

tk/ck (sid)

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