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Aktuell Afrika

Serie von Anschlägen in Kenia

Blutiges Wochenende in Kenia: Bei mehren Anschlägen sterben sechs Menschen. Staatspräsident Kenyatta kündigt an, die Täter dingfest zu machen.

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind bei Anschlägen auf zwei Busse mindestens zwei Menschen getötet worden. Wie das nationale Zentrum für Katastrophen mitteilte, wurden dabei außerdem etwa 20 Menschen verletzt. Bereits am Samstag waren in der kenianischen Hafenstadt Mombasa vier Menschen getötet worden, als ein Attentäter eine Granate auf eine Bushaltestelle schleuderte. 21 wurden verletzt. Eine weitere Bombe explodierte am Samstag in der Nähe einer Ferienanlage in Nyali nördlich von Mombasa. Dabei wurden aber niemand verletzt.

"Feige Tat"

Zu der neuerlichen Attentatsserie hat sich bislang niemand bekannt. Die Täter wollten "unsere Geschichte der Toleranz" beenden, sagte der kenianische Staatspräsident Uhuru Kenyatta. Der Staat werde sie als die "bösartigen Kriminellen" behandeln, die sie seien. Kenias Vize-Präsident William Ruto erklärte, die Sicherheitskräfte hätten die Verfolgung der Urheber "dieser abscheulichen und feigen Tat" aufgenommen.

Für zahlreiche frühere Anschläge nach 2012 waren Islamisten verantwortlich. Hintergrund ist, dass die kenianische Armee seit dem Herbst 2012 im Auftrag der Afrikanischen Union in Somalia gegen die radikalislamische Terrorgruppe Al-Shabaab kämpft. So hatte die Al-Shabaab im September 2013 ein Einkaufszentrum in Nairobi angegriffen. Dabei waren etwa 70 Menschen getötet worden.

det/se (afp, dpa)

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